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Endoskopische Lungenvolumenreduktion

Version vom 11. Januar 2019, 13:13 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

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Synonyme: endobronchiale Lungenvolumenreduktion, bronchoskopische Lungenvolumenreduktion, bronchoskopische Lungenvolumenreduktion

1 Definition

Die endoskopische Lungenvolumenreduktion, kurz ELVR oder BLVR, ist ein interventionelles Verfahren, das zur Therapie eines fortgeschrittenen Lungenemphysem eingesetzt wird.

2 Prinzip

Ziel der endoskopischen Lungenvolumenreduktion ist eine Verringerung der Gesamtüberblähung durch eine Atelektase der Lungenareale. Damit wird die Mechanik von Zwerchfell und Brustwand verbessert. Im Gegensatz zur chirurgischen Bullektomie handelt es sich um ein minimal-invasives Verfahren.

3 Verfahren

Es gibt mehrere Verfahren der endoskopischen Lungenvolumenreduktion, die teils klinisch angewendet, teils noch experimentell in klinischen Studien getestet werden, u.a.:

4 Indikation

Eine Endoskopische Lungenvolumenreduktion ist indiziert, wenn konservative Therapiemaßnahmen ausgeschöpft sind und ein fortgeschrittenes Lungenemphysem vorliegt. Maßgebliche Parameter sind dabei das forcierte exspiratorische Volumen (FEV1) und das Residualvolumen (RV). Ein Lungenemphysem gilt als fortgeschritten, wenn:

  • FEV1 < 45 % des Solls
  • RV > 200 % des Solls[1]

5 Quellen

  1. Gompelmann et al. Endoskopische Volumenreduktion bei COPD – eine kritische Bestandsaufnahme. Dtsch Arztebl Int; 2014

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