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Elektronenmikroskop

Version vom 3. September 2007, 12:07 Uhr von 213.196.225.6 (Diskussion)

1 Definition

Ein Elektronenmikroskop ist ein wissenschaftliches Untersuchungsinstrument, das Objekte durch Einsatz von Elektronenstrahlen vergrößert darstellt. Es gehört zur Klasse der Mikroskope.

2 Möglichkeiten

Die besten Lichtmikroskope der Welt liefern bestenfalls eine 2000fache Vergrößerung, denn wenn der Abstand zweier Punkte kleiner ist als die halbe Licht-Wellenlänge, kann das Auge diese nicht mehr als getrennt wahrnehmen.

Ein Elektronenstrahl dagegen erlaubt eine Vergößerung von 1:1.000.000, da dessen Wellen deutlich kürzer sind als die des Lichtes. Um störende Luftmoleküle auszuschalten, wird der Elektronenstrahl im Vakuum mit Hilfe starker elektrischer Felder auf das Objekt gebündelt.

Anzumerken ist, dass bei EM-Wellen stets zwischen Nah- und Fernfeld unterschieden wird. Die Fernfeldmikroskopie ermöglicht eine Auflösung im Wellenlängenbereich, die Nahfeldmikroskopie unterliegt nicht dieser Einschränkung.

3 Arten des Elektronenmikroskops

  • Transmissions-Elektronenmikroskop (TEM)
    • Die Elektronenstrahlen werden durch einen Ultradünnschnitt geleitet, die absorbierten Elektronen erzeugen das Bild.
  • Rasterelektronenmikroskop (REM)
    • Nur die Oberfläche wird mit Elektronenstrahlen abgetastet, die Abbildungen werden zur Visualisierung über einen Fluoreszenzschirm geleitet und fotografiert, so entstehen Bilder mit der Vergrößerung von 1 : 200.000.

Weitere Arten sind:

Fachgebiete: Histologie, Physik

Diese Seite wurde zuletzt am 24. Februar 2017 um 16:07 Uhr bearbeitet.

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