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Eizelle

Version vom 25. Oktober 2010, 10:19 Uhr von 80.139.35.154 (Diskussion)

Synonyme: Oozyte, Ovocytus
Englisch: egg cell

1 Definition

Als Eizellen bezeichnet man die weiblichen Keimzellen, die durch die Meiose aus den Urkeimzellen hervorgehen. Eizellen enthalten alle genetischen Anlagen einer Frau, die an ihre Kinder weitergegeben werden.

2 Hintergrund

Eizellen DNA werden nur von der Mutter beigesteuert.

3 Histologie

Die menschliche Eizelle ist mit einem Durchmesser von 0,11-0,14 mm im Vergleich zu den Eizellen mancher Tierarten (z.B. Vögel) relativ klein, da der Embryo beim Menschen über die Plazenta ernährt wird.

Außen ist die menschliche Eizelle von einer Hüllschicht, der äußeren Eihülle oder Zona pellucida umgeben. Den Raum zwischen der Zellmembran der Eizelle (Oolemm bzw. innere Eihülle) und der Zona pellucida bezeichnet man als Perivitellin-Raum. Hier findet man an der Außenseite der Eizellmembran die so genannten Polkörper. Sie enthalten überschüssiges genetisches Material, das von der Eizelle nicht mehr benötigt wird.

4 Physiologie

Eizellen werden im Rahmen des weiblichen Zyklus regelmäßig durch die Ovulation aus dem Eierstock (Ovar) freigesetzt. Dieser Vorgang wird durch Hormone gesteuert.

5 Klinik

Eizellen sind das wichtigste Ausgangsmaterial für Klonierungsverfahren.

Fachgebiete: Histologie

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Januar 2018 um 21:11 Uhr bearbeitet.

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