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Dyshidrotisches Ekzem

Version vom 14. Februar 2016, 12:41 Uhr von Klaus Pellnitz (Diskussion | Beiträge)

Synonyme: Dyshidrosis, Dyshidrose, dyshidrosiformes Ekzem, Pompholyx</br> English: dyshidrosis, acute vesiculobullous hand eczema

1 Definition

Beim dyshidrotischen Ekzem handelt es sich um ein akut bis subakut an den Händen und Füßen auftretendes Ekzem, das früher irrtümlicherweise als Störung der Schweißdrüsenfunktion angesehen wurde.

2 Ätiologie

Das Ekzem wird durch toxische, subtoxische, allergische oder atopische Ursachen hervorgerufen. Die Hyperhidrose ist eine häufige Begleiterkrankung und kann ebenfalls Bläschen hervorrufen.

3 Klinik

Charakteristisch für das dyshidrotische Ekzem sind zahlreiche prall gespannte Bläschen an den Händen und Fußsohlen, die stark jucken. Die Flüssigkeit in den Blasen ist dabei klar oder leicht gelb gefärbt. Das Konfluieren der Blasen wird auch als Pompholyx bezeichnet. Die bakterielle oder mykotische Superinfektion stellt eine Komplikation der Erkrankung dar.[[1]]

4 Diagnostik

Die Diagnose wird häufig anhand der Klinik gestellt. Es wird jedoch in der Regel noch ein Epikutantest sowie eine Atopiediagnostik zum Ausschluss einer Kontaktallergie durchgeführt.

5 Differenzialdiagnosen

Zu den Differenzialdiagnosen gehören die Psoriasis palmoplantaris, Krätze (Skabies) und das bullöse Pemphigoid.

6 Therapie

Leichtere Formen werden mit lokalen Steroiden sowie lokaler PUVA und durch Pflege der betroffenen Hautareale behandelt. Bei schwereren Formen ist eine orale Steroidmedikation notwendig.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Juli 2020 um 16:03 Uhr bearbeitet.

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