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Dura mater

Version vom 29. Juni 2013, 00:42 Uhr von Nicht mehr aktiv :-( (Diskussion | Beiträge)

von lateinisch: durus - hart; mater - Mutter
Synonyme: Dura, harte Hirnhaut, Pachymeninx, Meninx fibrosa
Englisch: Meninges, dura mater

1 Definition

Die Dura mater ist als Bestandteil der Hirnhäute die äußere Begrenzung, die das Gehirn gegenüber dem Schädel abgrenzt und einhüllt.

2 Anatomie

Die Dura mater befindet sich innerhalb der Schädelhöhle und des Wirbelkanals. Im Bereich der orbitalen Fissuren geht sie in das Periost der Orbitalhöhle (Periorbita) über. Entsprechend unterscheidet man nach Lage zwischen:

Beide Strukturen gehen im Foramen magnum ineinander über.

Die Falx cerebri und das Tentorium cerebelli, die das Gehirn septieren, sind Duplikaturen der Dura mater cranialis. In ihren Rändern befinden sich die Hirnsinus als venöse Blutgefäße.

3 Histologie

Die Dura mater besteht aus derbem kollagenen Bindegewebe, dem nach innen eine Schicht von flachem Epithel aufgelagert ist.

4 Pathophysiologie

Zwischen der Dura mater und der darunter befindlichen Arachnoidea befindet sich ein kleiner, mit Bindegewebe teilweise ausgefüllter Spalt, der Subduralraum. Dieser kann bei Traumata mit venösem oder selten mit arteriellem Blut angefüllt werden und damit Druck auf tiefer gelegene Hirnareale ausüben. Ein solches Subduralhämatom muss notfallmäßig operativ entlastet werden, um bleibende Schäden zu verhindern.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2019 um 09:27 Uhr bearbeitet.

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