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Dronedaron

Version vom 2. April 2018, 11:36 Uhr von Ibrahim Güler (Diskussion | Beiträge)

Handelsnamen: Multaq

1 Definition

Dronedaron gehört zur Gruppe der Antiarrhythmika und kommt bei verschiedenen Herzrhythmusstörungen zum Einsatz.

2 Indikationen

Für eine Behandlung mit Dronedaron stellen die paroxysmale Tachykardie sowie das persistierende Vorhofflimmern geeignete Indikationen dar.

3 Allgemeines

Dronedaron weist eine starke strukturelle Ähnlichkeit zum Amiodaron auf, allerdings sind die Nebenwirkungen geringer. Dronedaron enthält im Gegensatz zum Amiodaron kein Jod und ist weniger lipophil. Es wird über das hepatische Cytochrom P450-System metabolisiert und stellt einen Inhibitor von CYP3A4 sowie CYP2D6 dar. Der Arzneistoff hat eine durchschnittliche Plasmahalbwertzeit von 16 Stunden.

4 Wirkmechanismus

Dronedaron ist ein Mehrkanalblocker. Es kann jedoch Antiarrhythmika der Klasse III zugeordnet werden. Es werden sowohl Kalium-, Natrium-, als auch Calciumkanäle blockiert. Sowohl die Aktionspotentiale als auch die Refraktärzeit verlängern sich. Dadurch werden die Herzfrequenz (Chronotropie), die Leitungsgeschwindigkeit (Dromotropie), die Kontraktilität des Herzmuskels (Inotropie) und auch die Erregbarkeit des Herzens (Bathmotropie) verringert. Außerdem wird die Wirkung von Noradrenalin sowie Adrenalin gehemmt, was zur Senkung des Blutdrucks führt.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkung

6 Kontraindikationen

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