Doxorubicin

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Handelsname: Adriblastin®
Synonyme: Adriamycin, Hydroxydaunorubicin

1 Definition

Doxorubicin ist wie das chemisch sehr ähnliche Daunorubicin ein Zytostatikum aus der Gruppe der Anthracyclin-Antibiotika, das zur Therapie von malignen Tumoren eingesetzt wird.

2 Chemie

Doxorubicin hat die Summenformel C27H29NO11 und gehört chemisch gesehen zu den Chinonen.

3 Wirkmechanismus

Doxorubicin blockiert die DNA- und RNA-Synthese und ruft damit den Zelltod hervor. Am empfindlichsten reagieren Körperzellen in der S-Phase des Zellzyklus auf die Substanz. Deshalb sind die schnell proliferierenden Tumorzellen stärker als gesunde Zellen von der toxischen Wirkung betroffen. Die Wirkung von Doxorubicin wird von 2 Hauptmechanismen getragen:

4 Indikationen

Doxorubicin wird i.v. als Zytostatikum u.a. bei Mammakarzinomen, Bronchialkarzinomen, Uterussarkomen und Lymphomen angewendet. Zur Behandlung des hepatozellulären Karzinoms (HCC) wird es bei der transarteriellen Chemoembolisation (TACE) intraarteriell verabreicht.

5 Nebenwirkungen

Wie die meisten anderen Zytostatika löst auch Doxorubicin zahlreiche Nebenwirkungen aus. Zu den wichtigsten gehören Knochenmarkdepression und Kardiotoxizität.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Doxorubicin&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Doxorubicin

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Fachgebiete: Pharmakologie

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