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Dosis-Wirkungs-Kurve

Version vom 13. Dezember 2018, 15:16 Uhr von Dr. med. dent. Cornelia Fietz (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Die Dosis-Wirkungs-Kurve beschreibt graphisch den Zusammenhang zwischen der zugeführten Arzneistoffmenge (Dosis) und der Wirkung.

2 Hintergrund

Je nach pharmakokinetischen Eigenschaften, führt die eingenommene Dosis eines Arzneimittels zu einer bestimmten Konzentration im Blut in der Umgebung des Wirkortes. Wie diese Arzneistoffkonzentration letzlich ihre Wirkung entfaltet, hängt von den pharmakodynamischen Eigenschaften des Arzneimittels ab.

3 Aufbau

Bei der Dosis-Wirkungs-Kurve wird typischerweise die Dosis (meist in logarithmischem Maßstab) auf der x-Achse gegen die gemessene Wirkung (Reaktion, meist in Prozent des maximal möglichen Effekts) auf der y-Achse aufgetragen. Für jede Substanz ergibt sich dabei eine charakteristische Funktion. Wichtige Parameter, die der Dosis-Wirkungs-Kurve entnommen werden können, sind: Wirkstärke (Potenz), Größe des Maximaleffektes (intrinsische Aktivität) und Steilheit.

4 Nutzen

Durch eine Kombination der Dosis-Wirkungs- und Dosis-Letalitäts-Kurve können die therapeutische Breite und der therapeutische Index eines Arzneimittels bestimmt werden.

5 Quellen

Lüllmann, H; Mohr K., Hein L. (2010). "Pharmakologie und Toxikologie: Arzneimittelwirkungen verstehen - Medikamente gezielt einsetzen". Georg Thieme Verlag 17.Auflage. 

Farinde, A (2016). "Dose-Response Relationships". MSD Manual Merck & Co., Inc., Kenilworth, NJ, USA.. MSD Manual

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Januar 2021 um 15:32 Uhr bearbeitet.

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