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Dorian-Gray-Syndrom

Version vom 2. Oktober 2017, 21:29 Uhr von Jan Polzer (Diskussion | Beiträge)

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1 Definition

Das Dorian-Gray Syndrom ist eine Störung der Selbstwahrnehmung, in der der Patient den Wunsch äußert nicht zu altern und eine mangelnde Akzeptanz gegenüber des eigenen Aussehens zeigt. Sie wurde von Burkhardt Brosig um Jahr 2000 geprägt. Der Name des Syndroms ist an den Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde angelehnt, in dem der Protagonist nicht altert.


2 Ursache

Als Ursache wird ein, durch die Gesellschaft akzeptiertes Schönheitsideal, erschaffener Druck gezählt. Dem Patienten wird das Schönheitsideal als höchstes zu erreichendes Ziel dargestellt, er fühlt sich im Vergleich mit diesem Schönheitsideal minderwertig. Des weiteren haben betroffene Patienten ein Problem beim auseinandersetzen mit dem eigenen Alterungsprozess.


3 Verbreitung

Das Auftreten der Erkrankung wird auf etwa 2-3% der Gesamtbevölkerung geschätzt.


4 Symptome

Zu Anfang treten Beschwerden beim Patienten in Form von folgen Punkten auf:

  • Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
  • Minderwertigkeitskomplexe
  • Auffallende Diskrepanz zwischen Eigen -und Fremdwahrnehmung

Um diese Beschwerden, bzw. die Unzufriedenheit zu beenden und sich dem imaginären Ideal anzugleichen nutzt der Patient moderne Medizin in Form von:

Da diese Therapien nicht den erwünschten Erfolg auf Dauer sichern können, kann der Patient in Depressionen verfallen. Des weiteren ist auffällig, dass der Patient eine mangelnde seelische Reife aufweist, die zur Unfähigkeit führt menschliche Bindungen auf Dauer einzugehen. Dies führt zur fortschreitenden Isolation und einer möglichen Verstärkung der Depression. Des weiteren kann es im weiteren Verlauf der Erkrankung zu selbstschädigenden Maßnahmen kommen.


4 Therapie

Die Therapie des Dorian-Gray Syndrom erfolgt im Rahmen einer Psychotherapie. Dabei wird versucht beim Patienten ein Problembewusstsein zu erschaffen. Im weiteren Verlauf wird versucht das Selbstwertgefühl des Patienten aufzubauen und die Innere Unsicherheit zu nehmen.

Fachgebiete: Psychologie

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Oktober 2017 um 21:29 Uhr bearbeitet.

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