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Dihydroergotoxin: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Dihydroergocornin]]
 
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* [[Alpha-Dihydrogergocryptin]]  
 
* [[Alpha-Dihydrogergocryptin]]  
 
* [[Beta-Dihydroergocryptin]]
 
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Das [[Kombinationspräparat]] wird zur Verbesserung der [[Hirn]]leistungsfähigkeit und Senkung des [[Bluthochdruck]]s bei älteren [[Patient]]en eingesetzt.  
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Das [[Kombinationspräparat]] wird u.a. zur Verbesserung der [[Hirn]]leistungsfähigkeit und Senkung des [[Bluthochdruck]]s bei älteren [[Patient]]en eingesetzt.  
 
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Die Wirkung des [[Arzneistoff]]s beruht darauf, dass Dihydroergotoxin die Bildung von [[Thrombus|Thromben]] verhindert sowie die Viskosität des [[Blut]]es fördert und somit die [[Sauerstoffversorgung]] stimuliert. Darüber hinaus sorgt es für die Optimierung des [[Nerv]]enzell[[stoffwechsel]]s.  
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Die pharmakologischen Wirkungen der Mutterkornalkaloide sind vielfältig. Sie können die [[Dopamin-Rezeptor]]en stimulieren und die Ausschüttung bestimmter [[Hormon]]e wie [[Prolaktin]] und [[Somatotropin]] hemmen. Darüber hinaus sind sie partielle [[Agonist]]en an den [[Serotonin-Rezeptor]]en.
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Dihydroergotoxin bindet im [[Körper]] an [[Alpha-Rezeptor]]en, was seine gefäßerweiternde Wirkung erklärt. Außerdem hemmt es das [[Enzym]] [[Phosphodiesterase]] und verlangsamt somit den Abbau des [[Botenstoff]]s [[cAMP]], wodurch eine längere [[Vasodilatation]] und eine damit einhergehende bessere [[Durchblutung]] gewährleistet wird.  
  
Dass Dihydroergotoxin an [[Alpha-Rezeptor]]en im [[Körper]] binden kann, erklärt die gefäßerweiternde Wirkung des [[Arzneimittel]]s. Außerdem hemmt es das [[Enzym]] [[Phosphodiesterase]] und verlangsamt somit den Abbau des [[Botenstoff]]s [[cAMP]], wodurch eine längere [[Vasodilatation]] und eine damit einhergehende bessere [[Durchblutung]] gewährleistet wird.  
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Darüber hinaus hat Dihydroergotoxin eine [[antithrombotisch]]e Wirkung und verbessert die Viskosität des [[Blut]]es und damit die [[Sauerstoffversorgung]]. Ferner wird eine Optimierung des [[Nerv]]enzell[[stoffwechsel]]s diskutiert.
  
 
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* Dihydroergotoxin sollte nicht mit anderen Mutterkornalkaloiden kombiniert werden (CAVE: [[Ergotismus]]).  
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* Dihydroergotoxin sollte nicht mit anderen Mutterkornalkaloiden kombiniert werden (Cave: [[Ergotismus]]).  
 
* [[Tetrazyklin]]e und [[Makrolidantibiotikum|Makrolidantibiotika]] verstärken die [[Vasokonstriktion|vasokonstriktorischen]] Effekte von Dihydroergotamin.
 
* [[Tetrazyklin]]e und [[Makrolidantibiotikum|Makrolidantibiotika]] verstärken die [[Vasokonstriktion|vasokonstriktorischen]] Effekte von Dihydroergotamin.
 
* Es kann zu einer Wirkungsverstärkung von [[Antikoagulans|Antikoagulantien]] und [[Thrombozytenaggregationshemmer]]n kommen.
 
* Es kann zu einer Wirkungsverstärkung von [[Antikoagulans|Antikoagulantien]] und [[Thrombozytenaggregationshemmer]]n kommen.

Version vom 1. Dezember 2012, 12:46 Uhr

Synonyme: Dihydroergotoxinum u.a.
Handelsnamen: Hydergin®, Orphol® u.a.
Englisch: dihydroergotoxine mesylate

1 Definition

Dihydroergotoxin ist ein Wirkstoffgemisch aus der Gruppe der Mutterkornalkaloide und besteht aus vier Inhaltsstoffen des Mutterkorns im Verhältnis (3:3:2:1) :

Das Kombinationspräparat wird u.a. zur Verbesserung der Hirnleistungsfähigkeit und Senkung des Bluthochdrucks bei älteren Patienten eingesetzt.

2 Indikationen

Die Hauptindikation sind Hirnleistungsstörungen. Darüber hinaus kann Dihydroergotoxin im Rahmen der Therapie des Zervikalsyndroms, der Migräne und des Altershochdrucks indiziert sein.

3 Allgemeines

Das Arzneimittel wird in Form von Tabletten, Kapseln oder Tropfen appliziert.

4 Wirkmechanismus

Die pharmakologischen Wirkungen der Mutterkornalkaloide sind vielfältig. Sie können die Dopamin-Rezeptoren stimulieren und die Ausschüttung bestimmter Hormone wie Prolaktin und Somatotropin hemmen. Darüber hinaus sind sie partielle Agonisten an den Serotonin-Rezeptoren.

Dihydroergotoxin bindet im Körper an Alpha-Rezeptoren, was seine gefäßerweiternde Wirkung erklärt. Außerdem hemmt es das Enzym Phosphodiesterase und verlangsamt somit den Abbau des Botenstoffs cAMP, wodurch eine längere Vasodilatation und eine damit einhergehende bessere Durchblutung gewährleistet wird.

Darüber hinaus hat Dihydroergotoxin eine antithrombotische Wirkung und verbessert die Viskosität des Blutes und damit die Sauerstoffversorgung. Ferner wird eine Optimierung des Nervenzellstoffwechsels diskutiert.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Interaktionen

7 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Januar 2018 um 16:31 Uhr bearbeitet.

Danke für die Ergänzung. Haben wir auf Stand gebracht
#2 vor 44 Tagen von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)

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