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Dihydrocodein: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Dihydrocodein''', kurz '''DHC''', ist ein [[Arzneistoff]] aus der Gruppe der [[Narkoanalgetikum| Narkoanalgetika]] und kommt zum Stillen von [[Reizhusten]] und zur [[Schmerz]]linderung zum Einsatz.  
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'''Dihydrocodein''', kurz '''DHC''', ist ein [[Arzneistoff]] aus der Gruppe der [[Opioidanalgetika]] und kommt zum Stillen von [[Reizhusten]] und zur [[Schmerz]]linderung zum Einsatz.
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Die [[analgetische Potenz]] von Dihydrocodein beträgt 0,2.
  
 
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Dihydrocodein wird häufig als [[Antitussivum]] zur [[Therapie]] des [[Reizhusten]]s eingesetzt. Darüber hinaus wird Dihydrocodein [[analgetisch]] und wird bei der Behandlung diverser Schmerzen wie [[Krebs]]schmerzen, [[Phantomschmerz]]en, [[Gelenkschmerz]]en, [[Neuropathie]]n, sowie [[postoperativ]]en Schmerzen angewendet.  
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Früher setzte man Dihydrocodein auch zur [[Drogensubstitution]] ein, hier ist es aber weitgehend durch [[Methadon]] verdrängt worden.
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Darüber hinaus wird Dihydrocodein [[analgetisch]] und wird bei der Behandlung diverser Schmerzen wie [[Krebs]]schmerzen, [[Phantomschmerz]]en, [[Gelenkschmerz]]en, [[Neuropathie]]n, sowie [[postoperativ]]en Schmerzen angewendet.
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In Deutschland ist für die Verordnung von Dihydrocodein ab einer Grenze von 100 mg/Einheit ein [[Betäubungsmittelrezept]] (BtM-Rezept) notwendig. Gängige Zubereitungen unterschreiten jedoch diese Grenze und können auf normalem Rezept verordnet werden.
 
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Version vom 23. Juli 2013, 02:27 Uhr

Synonyme: DHC, Dihydrocodeini hydrochloridum u.a.
Handelsnamen: Paracodin® u.a.
Englisch: dihydrocodeine

1 Definition

Dihydrocodein, kurz DHC, ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Opioidanalgetika und kommt zum Stillen von Reizhusten und zur Schmerzlinderung zum Einsatz.

Die analgetische Potenz von Dihydrocodein beträgt 0,2.

2 Chemie

Dihydrocodein ist ein halbsynthetischer Abkömmling des Opiumalkaloids Morphin und ein zweifach hydriertes Derivat des Codeins. Die Summenformel lautet:

  • C18H23NO3

3 Indikationen

Dihydrocodein wird häufig als Antitussivum zur Therapie des Reizhustens eingesetzt.

Darüber hinaus wird Dihydrocodein analgetisch und wird bei der Behandlung diverser Schmerzen wie Krebsschmerzen, Phantomschmerzen, Gelenkschmerzen, Neuropathien, sowie postoperativen Schmerzen angewendet.

Früher setzte man Dihydrocodein auch zur Drogensubstitution ein, hier ist es aber weitgehend durch Methadon und Buprenorphin verdrängt worden.

4 Darreichungsformen

Das Arzneimittel steht in Form von Kapseln, Tabletten, Retardtabletten oder Tropfen zur Verfügung.

5 Pharmakokinetik

Dihydrocodein weist eine Bioverfügbarkeit von 20% auf. Die Metabolisierung erfolgt hepatisch. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich vier Stunden.

6 Wirkmechanismus

Dihydrocodein bindet an Opioidrezeptoren und wirkt hierdurch so dämpfend auf das Hustenzentrum und auf die Schmerzwahrnehmung.

7 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

8 Kontraindikationen

9 Rechtliches

In Deutschland ist für die Verordnung von Dihydrocodein ab einer Grenze von 100 mg/Einheit ein Betäubungsmittelrezept (BtM-Rezept) notwendig. Gängige Zubereitungen unterschreiten jedoch diese Grenze und können auf normalem Rezept verordnet werden.

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