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Desensitisierung

Version vom 14. Februar 2016, 14:09 Uhr von Mag.med.vet. Patrick Messner (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: Desensibilisierung

1 Definition

Die Desensitiesierung ist ein biochemischer Mechanismus, um eine Überstimulation einer Zelle durch Hormone oder deren Agonisten zu vermeiden.

2 Biochemie

Damit eine Zelle nicht durch ein Hormon oder deren Agonist überstimuliert wird, existieren Regulationsmechanismen für Oberflächenrezeptoren. Auf der Ebene eines Rezeptors erfolgt dies über die Desensitisierung und anschließende Internalisierung, um eine Überreizung zu verhindern.

Damit die Desensitisierung erfolgen kann, muss der Oberflächenrezeptor vorerst durch Phosphorylierung markiert und somit für die anschließende Internalisierung vorbereitet werden. Der somit markierte Rezeptor wird durch Arrestine erkannt und anschließend mittels Endozytose in die Zelle transportiert. Der Rezeptor wird dann entweder recycelt, resensitiviert und erneut in die Zellmembran eingebaut oder gar in Lysosomen proteolytisch abgebaut. Letzteres führt zu einer längeren Auslöschung der jeweiligen Signaltransduktion.

Fachgebiete: Biochemie, Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Februar 2017 um 21:46 Uhr bearbeitet.

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