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Denosumab

Version vom 30. Oktober 2012, 19:45 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Denosumabum
Handelsnamen: Prolia® u.a.
Englisch: denosumab

1 Definition

Denosumab ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der RANK-Ligand-Inhibitoren, der zur Therapie der Osteoporose eingesetzt wird.

2 Indikationen

Die Hauptindikation stellt die Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Risiko für Knochenbrüche dar. Darüber hinaus ist der Arzneistoff im Rahmen der Vorbeugung von skelettalen Komplikationen bei erwachsenen Patienten mit festen Tumoren, die in die Knochen metastasiert haben, indiziert.

3 Allgemeines

Das Arzneimittel wird in Form einer Injektionslösung subkutan appliziert. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 26 Tage.

4 Wirkmechanismus

Die Wirkung von Denosumab als humaner monoklonaler Antikörper erklärt sich durch seine hochaffine Bindung an RANKL, was schließlich dazu führt, dass die Interaktion mit RANK blockiert wird. RANK ist dafür zuständig, dass Vorläuferzellen in die knochenabbauenden Zellen, nämlich Osteoklasten, umgewandelt werden, woraus die Knochenresorption resultiert. Wird dieser Signalweg durch Denosumab gehemmt, kommt es zu keinem Knochenabbau mehr.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

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