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'''Denosumab''' ist ein [[Arzneistoff]] aus der Gruppe der [[RANK]]-[[Ligand]]-[[Inhibitor]]en, der zur Therapie der [[Osteoporose]] eingesetzt wird.
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'''Denosumab''' ist ein [[monoklonaler Antikörper]] aus der Gruppe der [[RANK]]-[[Ligand]]-[[Inhibitor]]en, der zur Therapie der [[Osteoporose]] eingesetzt wird.
Dieser Arzeistoff gehört zu den [[Immunglobulin]]en.Dem chemischen Aufbau nach werden sie als [[Glykoproteine]] bezeichnet . Sie bestehen somit aus [[Aminosäuren]] und [[Kohlenhydrate]]n. Dieser humane Antikörper wird in sog. CHO-Zelllinien (Chinese Hamster Ovary Cells) experimentiert, was durch eine rekombinante [[DNA]]-Technologie möglich ist. Aufgrund der posttranslationalen Modifikation – hier der [[Glykosilierung]] – können zur Herstellung von Denosumab nur Säugetierzellen in Betracht gezogen werden. Bei einer biotechnologischen Produktion in bakteriellen Zellen ist keine Modifikation nach der [[Translation]] möglich.
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Denosumab gehört zu den [[Immunglobulin]]en, genauer gesagt zu den [[Glykoprotein]]en. Der  humane Antikörper wird von sog. [[CHO]]-Zelllinien (Chinese Hamster Ovary Cells) gebildet, was durch eine [[rekombinant]]e [[DNA]]-Technologie möglich ist. Aufgrund der [[posttranslational]]en Modifikation – hier der [[Glykosylierung]] – können zur Herstellung von Denosumab nur Säugetierzellen eingesetzt werden. Bei einer biotechnologischen Produktion in [[Bakterien]] ist keine Modifikation nach der [[Translation]] möglich.
  
 
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Die [[Indikation|Hauptindikation]] stellt die Osteoporose bei [[postmenopausal]]en Frauen mit erhöhtem Risiko für [[Knochenbruch|Knochenbrüche]] dar. Darüber hinaus ist der Arzneistoff im Rahmen der [[Vorbeugung]] von [[skelett]]alen [[Komplikation]]en bei erwachsenen [[Patient]]en mit festen [[Tumor]]en, die in die [[Knochen]] [[Metastase|metastasiert]] haben, [[Indikation|indiziert]].  
  
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[[Denosumab]] beeinflusst das [[Immunsystem]] und die Infektabwehr. Die Anwendung bei [[immunsupprimiert]]en bzw. immungeschwächten Patienten sollte nur unter äußerster Vorsicht erfolgen. Eine zeitnahe Impfung mit [[Lebendimpfstoff]]en sollte ebenfalls vermieden werden.
[[Denosumab]] hat einen Einfluss auf das [[Immunsystem]] und die Infektabwehr .Die Anwendung bei [[immunsupprimiert]]en oder immungeschwächten Patienten sollte nur unter äußerster Vorsicht erfolgen. Eine zeitnahe Impfung mit [[Lebendimpfstoffe]]n sollte ebenfalls vermieden werden.
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==Kontraindikationen==  
 
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Version vom 28. November 2013, 20:05 Uhr

Synonym: Denosumabum
Handelsnamen: Prolia® u.a.
Englisch: denosumab

1 Definition

Denosumab ist ein monoklonaler Antikörper aus der Gruppe der RANK-Ligand-Inhibitoren, der zur Therapie der Osteoporose eingesetzt wird.

2 Biochemie

Denosumab gehört zu den Immunglobulinen, genauer gesagt zu den Glykoproteinen. Der humane Antikörper wird von sog. CHO-Zelllinien (Chinese Hamster Ovary Cells) gebildet, was durch eine rekombinante DNA-Technologie möglich ist. Aufgrund der posttranslationalen Modifikation – hier der Glykosylierung – können zur Herstellung von Denosumab nur Säugetierzellen eingesetzt werden. Bei einer biotechnologischen Produktion in Bakterien ist keine Modifikation nach der Translation möglich.

3 Indikationen

Die Hauptindikation stellt die Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Risiko für Knochenbrüche dar. Darüber hinaus ist der Arzneistoff im Rahmen der Vorbeugung von skelettalen Komplikationen bei erwachsenen Patienten mit festen Tumoren, die in die Knochen metastasiert haben, indiziert.

4 Applikationsform

Das Arzneimittel wird in Form einer Injektionslösung subkutan appliziert.

5 Pharmakokonetik

Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 26 Tage.

6 Wirkmechanismus

Die Wirkung von Denosumab als humaner monoklonaler Antikörper erklärt sich durch seine hochaffine Bindung an RANKL, was schließlich dazu führt, dass die Interaktion mit RANK blockiert wird. RANK ist dafür zuständig, dass Vorläuferzellen in die knochenabbauenden Zellen, nämlich Osteoklasten, umgewandelt werden, woraus die Knochenresorption resultiert. Wird dieser Signalweg durch Denosumab gehemmt, kommt es zu keinem Knochenabbau mehr.

7 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Denosumab beeinflusst das Immunsystem und die Infektabwehr. Die Anwendung bei immunsupprimierten bzw. immungeschwächten Patienten sollte nur unter äußerster Vorsicht erfolgen. Eine zeitnahe Impfung mit Lebendimpfstoffen sollte ebenfalls vermieden werden.

8 Kontraindikationen

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