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Deiodinase: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Deiodinasen''' sind [[Enzym]]e aus der Klasse der [[Peroxidase]]n, die bei der Aktivierung oder Inaktivierung der [[Schilddrüsenhormon]]e beteiligt sind, indem sie die Freisetzung von [[Iod]] aus dem Molekülverbund katalysieren.
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'''Deiodinasen''' sind [[Enzym]]e aus der Klasse der [[Peroxidase]]n, die bei der Aktivierung oder Inaktivierung der [[Schilddrüsenhormon]]e beteiligt sind, indem sie die Freisetzung von [[Iod]] aus dem Molekülverbund ([[Deiodierung]]) katalysieren.
  
 
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Man unterscheidet zwei Gruppen von Deiodinasen:
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* [[Iodothyronin-Deiodinase]]n (3 [[Isoform]]en: DIO1, DIO2, DIO3)
 
* [[Iodotyrosin-Deiodinase]]n (IYD)
 
* [[Iodotyrosin-Deiodinase]]n (IYD)
  

Aktuelle Version vom 14. Mai 2018, 14:08 Uhr

Synonym: Dejodase, Deiodase, Dejodinase
Englisch: deiodinase, monodeiodinase

1 Definition

Deiodinasen sind Enzyme aus der Klasse der Peroxidasen, die bei der Aktivierung oder Inaktivierung der Schilddrüsenhormone beteiligt sind, indem sie die Freisetzung von Iod aus dem Molekülverbund (Deiodierung) katalysieren.

2 Einteilung

Man unterscheidet zwei Gruppen von Deiodinasen:

2.1 Iodothyronin-Deiodinase

Die häufigste Enzymform, die Typ-I-Deiodinase (DIO1), kommt vor allem in der Leber und der Niere vor. Ihre Aktivität ist bei Hyperthyreose erhöht. Propylthiouracil hemmt das Enzym. Bei schwerem Allgemeinerkrankungen ist die Aktivität der Typ-I-Deiodinase vermindert.

Die Typ-II-Deiodinase (DIO2) ist v.a. in der Schilddrüse, im Myokard, im Skelettmuskel, im ZNS (Hypophyse) und im Fettgewebe lokalisiert. Sie wird bei T4-Mangel aktiviert und bei T4-Überschuss gehemmt. Die Typ-II-Deiodinase ist für die Aufrechterhaltung stabiler intrazellulärer T3-Spiegel verantwortlich.

Die Typ-III-Deiodinase (DIO3) kommt in der Plazenta und in der fetalen Leber, wie auch im ZNS vor.

2.2 Iodotyrosin-Deiodinase

Iodotyrosin-Deiodinasen sind am Abbau von Schilddrüsenhormonen beteiligt. Sie setzen Iod aus Iodotyrosinen zur Wiederverwendung frei. Iodotyrosin-Deiodinasen benötigen Flavinmononukleotid als Kofaktor und gehören zur Superfamilie der NADH-Oxidasen/Flavinreduktasen.

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