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Cyclopeptid

Version vom 3. August 2017, 10:10 Uhr von Jessica Geller (Diskussion | Beiträge)

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Englisch: cyclopeptide

1 Definition

Bei den sogenannten Cyclopeptiden handelt es sich um ringförmig verknüpfte Peptide. Hierbei unterteilt man nach homodeten und heterodeten Molekülen.

Homodete Cyclopeptide besitzen zwischen allen Aminosäuren Peptidbindungen, wodurch sich ein zyklisches Gerüst ergibt. Ein prominentes Mitglied dieser Gruppe stellt das Ciclosporin A dar.

Heterodete Cyclopeptide hingegen besitzen neben dieser ringförmigen Peptidbindungen ebenfalls weitere Bindungstypen, wie beispielsweise Esterbindungen oder Disulfid-Brücken. Als Beispiele zu nennen sind hier die Amatoxine, Caspofungin sowie Oxytocin.

2 Vorkommen

In der Natur gibt es ein reiches Vorkommen an Cyclopeptiden, oftmals mit antimykotischer oder antibiotischer Wirkung. So stammt beispielsweise das Toxin α-Amanitin aus dem Knollenblätterpilz. Ciclosporin A wird ebenfalls aus Pilzen, den norwegischen Schlauchpilzen, gewonnen. Das Glykopeptid-Antibiotikum Vancomycin kann aus Kulturen des Bakteriums Amycolatopsis orientalis gewonnen werden.

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Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 3. August 2017 um 10:10 Uhr bearbeitet.

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