Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Corticotropin-releasing Hormone

Version vom 26. April 2015, 16:10 Uhr von Nicolai Tritschler (Diskussion | Beiträge)

Oops.png Oops. Das hier ist ein Articulus brevis minimus...

Klick auf "Bearbeiten", und mach daraus einen Articulus longissimus!

Abkürzung: CRH
Synonyme: CRF, Corticoliberin

1 Definition

Corticotropin-releasing Hormone, kurz CRH, ist ein Polypeptid, das aus 41 Aminosäuren besteht und im kleinzelligen Anteil des Nucleus paraventricularis im Hypothalamus gebildet wird. Von dort gelangt es über Portalgefäße zum Hypophysenvorderlappen, wo es die cAMP-abhängige Proteinkinase A in sogenannten POMC-Zellen aktiviert. Das wiederum stimuliert die Ausschüttung von ACTH in den Körperkreislauf.

2 Physiologie

Die basale Ausschüttung von CRH unterliegt einem zirkadianen Rhythmus (morgens stärkere Sekretion als am Abend). Impulse aus dem limbischen System wie Angst oder Stress, Interleukine oder auch eine Hyperglykämie haben einen positiven Effekt auf die Ausschüttung. Negative Effekte haben hohe Konzentrationen von Glucocorticoide, Mineralocorticoide, sowie eine Hyperglykämie über einen negativen Rückkoppelung. ACTH bewirkt ebenfalls eine gehemmte Ausschüttung von CRH im Hypothalamus.

3 Wirkung

CRH wirkt einerseits indirekt über das Hypophysäre ACTH. Anderseits hat CRH durchaus folgende direkte Wirkungen:

- In der Leber steigert es die Bereitstellung von Glukose und Lipiden;

- Im Herz-Kreislauf-System wird der Blutdruck, die Herzfrequenz und das Herzzeitvolumen positiv beeinflusst;

- Im GI-Trakt sorgt CRH für eine geringere Motilität, weniger Säureproduktion etc., mit dem Ziel die Ressourcen des Körpers besser zu nutzen.

Die beschriebenen Wirkungen werden dadurch erreicht das CRH als Neurotransmitter Symphatische Zentren im Hirnstamm aktiviert.

Nein, es ist die negative Rückkoppelung auf die Ausschüttung von CRH durch hohe BZ-Spiegel gemeint. In anderen Worten: durch die Hyperglykämie wird bewirkt, dass weniger CRH ausgeschüttet wird, damit der BZ-Spiegel nicht noch höher ansteigt.
#2 am 06.02.2018 von Klaus Trinnes (Student der Humanmedizin)
Ist in Abschnitt 2 Physiologie nicht eine Hypoglykämie als positiver Effekt auf die Ausschüttung gemeint?
#1 am 03.12.2016 von Antje Mackert (Physiotherapeutin)

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

15 Wertungen (3.13 ø)

63.122 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
userImage

Anne Düchting

Zuständig für allgemeine Fragen zum Flexikon.

Du hast eine Frage zum Flexikon?
userImage

Bijan Fink

Zuständig für inhaltliche Fragen zum Flexikon.

Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: