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Cornea verticillata

Version vom 20. Januar 2021, 02:42 Uhr von Hedieh Kheirkhah (Diskussion | Beiträge)

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Englisch: vortex keratopathy

1 Definition

Bei der Cornea verticillata handelt es sich um eine beidseitig auftretende Hornhauttrübung durch grau-braune, wirbelförmige Ablagerungen im Hornhautepithel. In der Regel führt die Vortexkeratopathie nicht zu einer Visusminderung; in ausgeprägteren Fällen sind erhöhte Lichtempfindlichkeit und Halos möglich.

2 Ursachen

3 Diagnostik

In der Spaltlampenuntersuchung sind grau-braune, wirbelförmige Ablagerungen, die von zentral nach peripher verlaufen, zu erkennen.

4 Therapie

Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Beim Morbus Fabry steht die Enzymersatztherapie (EET) im Vordergrund. Die Amiodaron-induzierte Keratopathie sollte dokumentiert und im Verlauf kontrolliert werden. Per se stellt sie keine Indikation zum Absetzen dar, sollte jedoch bei Progression in Betracht gezogen werden. Die Ablagerungen sind reversibel und bilden sich nach sechs bis zwölf Monaten zurück.

5 Weiteres

Eine langjährige Amiodaroneinnahme geht ebenfalls mit einem erhöhten Risiko einer Optikusneuropathie einher.

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Januar 2021 um 02:42 Uhr bearbeitet.

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