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Citrullinierung

Version vom 19. Dezember 2017, 20:37 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Unter Citrullinierung versteht man die Umwandlung der Aminosäure Arginin in die nicht-proteinogene Citrullin. Sie ist eine Form der posttranslationale Modifikation von Proteinen, durch welche die Arginin-Reste einer Polypeptidkette deiminiert werden.

2 Hintergrund

Die Citrullinierung tritt physiologisch im Rahmen des programmierten Zelltods oder bei Entzündungen auf. Dabei wandelt das Enzym Peptidylarginin-Deiminase (PAD) Arginin in Citrullin um. Citrullinierte Peptide können jedoch auch als körperfremd angesehen und vom Immunsystem durch Antikörper angegriffen werden. Ein Beispiel sind CCP-Antikörper (ACPA), die gegen das zyklische citrullinierte Peptid (CCP) gerichtet sind. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Labordiagnostik der rheumatoiden Arthritis.

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Dezember 2017 um 20:38 Uhr bearbeitet.

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