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Ciclosporin

Version vom 1. März 2007, 00:59 Uhr von Catharina Nottbrock (Diskussion | Beiträge)

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1 Definition

Ciclosporin ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Immunsuppressiva.

Immunsuppressiva sind Stoffe, die das körpereigene Immunsystem hemmen, wenn es auf Strukturen des eigenen Körpers reagiert.

Dies ist besonders wichtig nach Organtransplantationen oder bei Autoimmunerkrankungen.


2 Pharmakologie

Ciclosporin wird aus den norwegischen Schlauchpilzen Tolypocladium inflatum und Clindrocarpon lucidum gewonnen.

Diese Stoffe bestehen aus einem zyklischen Protein mit elf Aminosäuren.

Ciclosporin bindet im Körper an Calcineurin und verhindert so die Bindung an den nuclear-factor-activating-T-Zell-Rezeptor (NF-AT), ein Gen-regulierendes-Protein.

So kann NF-AT nicht aktiviert werden und hiermit ist die Produktion von Cytokinen und Zelloberflächenrezeptoren gehemmt. Desweiteren hemmt es die Aktivierung und Vermehrung von Lymphozyten.

3 Anwendung

Ciclosporin wird angewandt nach Organtransplantationen und Autoimmunerkrankungen. Weiter wird es angewandt bei

4 Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen von Ciclosporin sind

5 Gegenanzeigen

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf die Einnahme von Ciclosporin verzichtet werden.


Die volle Wirksamkeit von Ciclosporin entwickelt sich nach einer 3-monatigen Einnahmezeit.

Bei längerer Einnahme ist eine regelmäßige Blutspiegelkontrolle anzuraten.

Bei dauerhafter hoch dosierter Einnahme, wie zum Beispiel nach Organtransplantationen, erhöht sich das Krebsrisiko.

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Februar 2021 um 17:18 Uhr bearbeitet.

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