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Chorioretinitis: Unterschied zwischen den Versionen

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Unter einer Chorioretinitis versteht man eine [[Entzündung]] der [[Choroidea]] mit einer Beteiligung der [[Retina]]. Auf der Choroidea kommen unscharf begrenzte, helle Entzündungsherde zur Darstellung.  
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Als auslösende Faktoren sind oft [[infektiös]]e [[bakteriell]]e, [[viral]]e, [[mykotisch]]e oder [[parasitär]]e Erreger in Betracht.  Eine Chorioretinitis kann aber auch im Verlauf einer [[Vaskulitis]] oder einer [[granulomatöse Entzündung | granulomatösen Erkrankung]], besonders einer [[Sarkoidose]], auftreten.  
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Als auslösende Faktoren sind oft [[infektiös]]e [[bakteriell]]e, [[viral]]e, [[mykotisch]]e oder [[parasitär]]e Erreger, wie z.B. [[Toxoplasma gondii]], in Betracht.  Eine Chorioretinitis kann aber auch im Verlauf einer [[Vaskulitis]] oder einer [[granulomatöse Entzündung | granulomatösen Erkrankung]], besonders einer [[Sarkoidose]], auftreten.
  
 
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Durch die Einwanderung von Entzündungszellen in den [[Glaskörper]] kommt es zu [[Glaskörpertrübung]]en. Dies führt ebenfalls zu einer Sehverschlechterung.  
 
Durch die Einwanderung von Entzündungszellen in den [[Glaskörper]] kommt es zu [[Glaskörpertrübung]]en. Dies führt ebenfalls zu einer Sehverschlechterung.  
  
Nach Abklingen der Entzündung wird in der Ophthalmoskopie der typische [[Salz- und Pfeffer- Fundus]]sichtbar: Durch die Zerstörung des retinalen [[Pigmentepithel]]s  mit [[konsekutiv]]er narbiger Ausheilung, kommt es im Bereich der Entzündungsherde zu einem durchscheinen der weißen [[Sklera]] (Salz). Die Ränder der früheren Entzündungsspots sind schwarz pigmentiert (Pfeffer).
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Nach Abklingen der Entzündung wird in der Ophthalmoskopie der typische "[[Pfeffer-Salz-Fundus]]" sichtbar: Durch die Zerstörung des retinalen [[Pigmentepithel]]s  mit [[konsekutiv]]er narbiger Ausheilung, kommt es im Bereich der Entzündungsherde zu einem durchscheinen der weißen [[Sklera]] (Salz). Die Ränder der früheren Entzündungsspots sind schwarz pigmentiert (Pfeffer).
  
 
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Die Therapie der erregerbedingten Chorioretinitiden richten sich nach dem verursachenden Erreger. Im Vordergrund der nicht- erregerbedingten Chorioretinitiden steht eine systemische [[Steroid| Steroidtherapie]].
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Die Therapie der erregerbedingten Chorioretinitiden richtet sich nach dem verursachenden Erreger. Im Vordergrund der nicht-erregerbedingten Chorioretinitiden steht eine systemische [[Steroid| Steroidtherapie]].
 
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Aktuelle Version vom 18. März 2018, 12:51 Uhr

1 Definition

Unter einer Chorioretinitis versteht man eine Entzündung der Choroidea mit einer Beteiligung der Retina. Auf der Choroidea kommen unscharf begrenzte, helle Entzündungsherde zur Darstellung.

ICD-10-Code: H30.-

2 Ätiologie

Als auslösende Faktoren sind oft infektiöse bakterielle, virale, mykotische oder parasitäre Erreger, wie z.B. Toxoplasma gondii, in Betracht. Eine Chorioretinitis kann aber auch im Verlauf einer Vaskulitis oder einer granulomatösen Erkrankung, besonders einer Sarkoidose, auftreten.

3 Symptome

Die Symptomatik ist abhängig von der Lokalisation der Entzündungsherde. Periphere Entzündungen verlaufen meist asymptomatisch und werden daher häufig erst in der ophthalmoskopischen Untersuchung entdeckt.

Liegen die Entzündungsherde in der Makula, bemerkt der Patient starke Sehstörungen.

Durch die Einwanderung von Entzündungszellen in den Glaskörper kommt es zu Glaskörpertrübungen. Dies führt ebenfalls zu einer Sehverschlechterung.

Nach Abklingen der Entzündung wird in der Ophthalmoskopie der typische "Pfeffer-Salz-Fundus" sichtbar: Durch die Zerstörung des retinalen Pigmentepithels mit konsekutiver narbiger Ausheilung, kommt es im Bereich der Entzündungsherde zu einem durchscheinen der weißen Sklera (Salz). Die Ränder der früheren Entzündungsspots sind schwarz pigmentiert (Pfeffer).

4 Therapie

Die Therapie der erregerbedingten Chorioretinitiden richtet sich nach dem verursachenden Erreger. Im Vordergrund der nicht-erregerbedingten Chorioretinitiden steht eine systemische Steroidtherapie.

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