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Choreoathetose

Version vom 8. Januar 2013, 12:32 Uhr von Georg Graf von Westphalen (Diskussion | Beiträge)

Definition

Eine Choreoathetose ist eine neurologische Störung, welche durch Hyperkinese, vor allem der Arme und Beine, aber auch der Gesichtsmuskulatur gekennzeichnet ist.

Als Chorea ("Veitstanz") bezeichnet man dabei plötzlich einschießende, unwillkürliche Bewegungen, während man unter Athetose langsame, schraubende Bewegungen versteht. Die Choreoathetose ist durch einen Wechsel dieser beiden Bewegungsmuster gekennzeichnet.

Dieses Krankheitsbild kommt etwa beim Kernikterus oder dem Lesch-Nyhan-Syndrom vor.

Fachgebiete: Neurologie

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