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Cholestase: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei der intrahepatischen Cholestase liegt der Grund für den Stau der Gallenflüssigkeit innerhalb der [[Leber]]. Die intrahepatische Cholestase tritt z.B. als Folge einer [[Virushepatitis]], eines [[hepatozelluläres Karzinom|hepatozellulären Karzinoms]] oder einer [[Leberzirrhose]] auf. Weitere Ursachen sind Drogenikterus oder die [[primär biliäre Zirrhose]].
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Bei der intrahepatischen Cholestase liegt der Grund für den Stau der Gallenflüssigkeit innerhalb der [[Leber]]. Die intrahepatische Cholestase tritt z.B. als Folge einer [[Virushepatitis]] oder eines [[hepatozelluläres Karzinom|hepatozellulären Karzinoms]] auf. Weitere Ursachen sind [[Leberzirrhose]] oder [[primär biliäre Zirrhose]].
  
 
Die extrahepatische Cholestase ([[Verschlussikterus]]) hat Ihre Ursache in einer mechanischen Verlegung der Gallenwege, z.B. durch  
 
Die extrahepatische Cholestase ([[Verschlussikterus]]) hat Ihre Ursache in einer mechanischen Verlegung der Gallenwege, z.B. durch  

Version vom 5. April 2019, 09:50 Uhr

Synonym: Gallenstau
Englisch: cholestasis

1 Definition

Als Cholestase bezeichnet man den Stau von Gallenflüssigkeit innerhalb der Gallengänge.

2 Formen

Man unterscheidet intrahepatische und extrahepatische Cholestase.

Bei der intrahepatischen Cholestase liegt der Grund für den Stau der Gallenflüssigkeit innerhalb der Leber. Die intrahepatische Cholestase tritt z.B. als Folge einer Virushepatitis oder eines hepatozellulären Karzinoms auf. Weitere Ursachen sind Leberzirrhose oder primär biliäre Zirrhose.

Die extrahepatische Cholestase (Verschlussikterus) hat Ihre Ursache in einer mechanischen Verlegung der Gallenwege, z.B. durch

3 Klinik

Das klinische Bild des Gallenstaus entspricht dem posthepatischen Ikterus. In Abhängigkeit der Ursache können gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen) und Schmerzen assoziiert sein.

4 Diagnostik

Labordiagnostisch imponiert eine Erhöhung der Gamma-Glutamyltransferase. Die Ursachenabklärung erfolgt durch eine sonographische Durchmusterung von Leber und Gallenblase, die in Abhängigkeit von der Ursache durch weitere bildgebende Verfahren (Computertomographie, Kernspintomographie) zu ergänzen ist.

Eine Darstellung der Gallengänge erfolgt durch die Cholangiographie.

Diese Seite wurde zuletzt am 5. April 2019 um 09:50 Uhr bearbeitet.

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