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Chlamydia trachomatis

Version vom 4. Oktober 2012, 16:07 Uhr von 134.100.186.64 (Diskussion)

Englisch: Chlamydia trachomatis

1 Definition

Bei Chlamydia trachomatis handelt es sich um ein gramnegatives Bakterium aus der Gruppe der Chlamydien. Da es auf die ATP-Produktion von Körperzellen angewiesen ist, lebt es intrazellulär. Mit 0,5 µm Größe ist es auch eines der kleinsten Bakterien.

2 Erkrankungen

Chlamydia trachomatis kommt in vielen verschiedenen Serotypen vor, die unterschiedliche Krankheitsbilder hervorrufen können. Dazu zählen unter anderem:

Chlamydia trachomatis ist der häufigste Erreger von sexuell übertragbaren Krankheiten (STDs). Eine Infektion des Urogenitaltrakts durch Chlamydia trachomatis kann sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern durch ein Brennen in der Harnröhre an sich, Schmerzen beim Wasserlassen und genitalen Ausfluss bemerkbar machen. Häufig bleibt sie jedoch symptomlos. Die Gefahr dabei ist, dass die Bakterien nach mehreren Jahren Persistenz nicht selten zu Sterilität führen können.

Bei Befall der Augen findet man an den tarsalen Konjunktiven große Follikel (leicht prominente, knötchenförmige Veränderungen („Reiskörner“); jeweils von einem Blutgefäß umgeben).

3 Therapie

Chlamydien-Infektionen sind für gewöhnlich mit Tetracyclin gut therapierbar (alternativ Makrolide oder Chinolone). Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 1 Woche. Es ist wichtig, den Sexualpartner mitzubehandeln, um einen Ping-Pong-Effekt zu vermeiden.

Diese Seite wurde zuletzt am 30. August 2017 um 12:30 Uhr bearbeitet.

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