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Celiprolol

Version vom 20. August 2013, 08:07 Uhr von Dr. rer. nat. Jan Schulze (Diskussion | Beiträge)

Handelsnamen: Selectol® u.a.
Synonyme: Celiprololhydrochlorid u.a.
Englisch: Celiprolol

1 Definition

Celiprolol ist ein kardioselektiver Betablocker und wird u.a. zur Therapie der KHK, sowie zur Senkung des Blutdrucks verabreicht.

2 Indikationen

Das Arzneimittel ist bei folgenden Erkrankungen indiziert:

3 Allgemeines

Das Arzneimittel wird in Form von Filmtabletten appliziert. Celiprolol weist eine Bioverfügbarkeit von 30 bis 70% auf. Die Plasmahalbwertszeit beträgt fünf bis sieben Stunden. Der Arzneistoff wird renal eliminiert. Celiprolol wird praktisch nicht metabolisiert. Durch seine ausgeprägte hydrophilie sind Kumulation und zentrale unerwünschte Arzneimittelwirkungen nicht zu erwarten.

4 Wirkmechanismus

Als ß1-selektiver Betablocker wirkt Celiprolol hauptsächlich an den Beta-1-Rezeptoren, verdrängt dort die Hormone Adrenalin und Noradrenalin und hemmt somit deren Wirkung. Darüber hinaus stoppt das Arzneimittel durch die Wirkung an Beta-1-Rezeptoren in den Nieren die Freisetzung des Hormons Renin und hemmt so einen durch das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) bedingten Blutdruckanstieg. Weiterhin besitzt Celiprolol einen ß2-Agonismus und wirkt somit relaxierend auf glatte Muskulatur der Gefäße und Bronchien.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

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