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Celiprolol: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Celiprolol''' ist ein [[kardioselektiv]]er [[Betablocker]] und wird u.a. zur [[Therapie]] der [[KHK]], sowie zur Senkung des [[Blutdruck]]s verabreicht.  
 
'''Celiprolol''' ist ein [[kardioselektiv]]er [[Betablocker]] und wird u.a. zur [[Therapie]] der [[KHK]], sowie zur Senkung des [[Blutdruck]]s verabreicht.  
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==Allgemeines==
 
Das Arzneimittel wird in Form von Film[[tablette]]n [[Applikation|appliziert]]. Celiprolol weist eine [[Bioverfügbarkeit]] von 30 bis 70% auf. Die [[Plasmahalbwertszeit]] beträgt fünf bis sieben Stunden. Der [[Arzneistoff]] wird [[renal]] eliminiert. Um unerwünschte [[Nebenwirkung]]en zu vermeiden, kommt Celiprolol häufig in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Wirkstoffen zum Einsatz.
 
  
 
==Wirkmechanismus==  
 
==Wirkmechanismus==  
Als ß1-selektiver Betablocker wirkt Celiprolol hauptsächlich an den [[Beta-1-Rezeptor]]en, verdrängt dort die [[Hormon]]e [[Adrenalin]] und [[Noradrenalin]] und hemmt somit deren Wirkung. Darüber hinaus stoppt das Arzneimittel durch die Wirkung an Beta-1-Rezeptoren in den [[Niere]]n die Freisetzung des [[Hormon]]s [[Renin]] und hemmt so einen durch das [[Renin-Angiotensin-Aldosteron-System]] ([[RAAS]]) bedingten Blutdruckanstieg. Weiterhin besitzt Celiprolol einen ß2-Agonismus und wirkt somit relaxierend auf glatte Muskulatur der Gefäße und Bronchien.
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Als ß1-selektiver Betablocker wirkt Celiprolol hauptsächlich an den [[Beta-1-Rezeptor]]en, verdrängt dort die [[Hormon]]e [[Adrenalin]] und [[Noradrenalin]] und hemmt somit deren Wirkung. Darüber hinaus stoppt das Arzneimittel durch die Wirkung an Beta-1-Rezeptoren in den [[Niere]]n die Freisetzung des [[Hormon]]s [[Renin]] und hemmt so einen durch das [[Renin-Angiotensin-Aldosteron-System]] ([[RAAS]]) bedingten Blutdruckanstieg. Weiterhin besitzt Celiprolol [[partiell agonistische Aktivität]] (PAA) an [[Beta-2-Rezeptor]]en und wirkt somit relaxierend auf die [[glatte Muskulatur]] der Gefäße und Bronchien.
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Celiprolol weist eine [[Bioverfügbarkeit]] von 30 bis 70% auf. Die [[Plasmahalbwertszeit]] beträgt fünf bis sieben Stunden. Der [[Arzneistoff]] wird [[renal]] eliminiert. Celiprolol wird praktisch nicht [[Metabolisierung|metabolisiert]]. Durch seine ausgeprägte [[Hydrophilie]] treten eine [[Kumulation]] und zentrale unerwünschte Arzneimittelwirkungen seltener auf.
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==Applikation==
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Das Arzneimittel wird in Form von [[Filmtablette]]n [[Applikation|appliziert]].
  
 
==Unerwünschte Arzneimittelwirkungen==
 
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[[Tag:Arterielle Hypertonie]]
 
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[[Tag:Beta-Blocker]]
 
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[[Tag:KHK]]
 
[[Tag:KHK]]
 
[[Tag:Kardioselektiv]]
 
[[Tag:Kardioselektiv]]

Aktuelle Version vom 25. November 2016, 12:42 Uhr

Handelsnamen: Selectol® u.a.
Synonyme: Celiprololhydrochlorid u.a.
Englisch: Celiprolol

1 Definition

Celiprolol ist ein kardioselektiver Betablocker und wird u.a. zur Therapie der KHK, sowie zur Senkung des Blutdrucks verabreicht.

2 Chemie

Celiprolol hat die Summenformel C20H33N3O4 und eine molare Masse von 379,49 g/mol.

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3 Indikationen

Das Arzneimittel ist bei folgenden Erkrankungen indiziert:

4 Wirkmechanismus

Als ß1-selektiver Betablocker wirkt Celiprolol hauptsächlich an den Beta-1-Rezeptoren, verdrängt dort die Hormone Adrenalin und Noradrenalin und hemmt somit deren Wirkung. Darüber hinaus stoppt das Arzneimittel durch die Wirkung an Beta-1-Rezeptoren in den Nieren die Freisetzung des Hormons Renin und hemmt so einen durch das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) bedingten Blutdruckanstieg. Weiterhin besitzt Celiprolol partiell agonistische Aktivität (PAA) an Beta-2-Rezeptoren und wirkt somit relaxierend auf die glatte Muskulatur der Gefäße und Bronchien.

5 Pharmakokinetik

Celiprolol weist eine Bioverfügbarkeit von 30 bis 70% auf. Die Plasmahalbwertszeit beträgt fünf bis sieben Stunden. Der Arzneistoff wird renal eliminiert. Celiprolol wird praktisch nicht metabolisiert. Durch seine ausgeprägte Hydrophilie treten eine Kumulation und zentrale unerwünschte Arzneimittelwirkungen seltener auf.

6 Applikation

Das Arzneimittel wird in Form von Filmtabletten appliziert.

7 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

8 Kontraindikationen

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