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Celecoxib: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Celecoxib''' ist ein nicht-steroidales Antirheumatikum ([[NSAR]]) und gehört zu den [[Coxib]]en. Das bedeutet es hemmt nur die [[Cyclooxygenase 2]] (COX 2) und im Vergleich zu den anderen NSAR nicht noch die [[Cyclooxygenase 1]] (COX 1).
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'''Celecoxib''' ist ein nicht-steroidales Antirheumatikum ([[NSAR]]) und gehört zu den [[Coxib]]en. Das bedeutet es hemmt nur die [[Cyclooxygenase 2]] (COX-2) und im Vergleich zu den anderen NSAR nicht noch die [[Cyclooxygenase 1]] (COX-1).
  
 
==Wirkung==
 
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Durch die Hemmung der COX 2 wird die [[Synthese]] von [[Prostaglandin]]en gehemmt. Diese [[Hormon]]e sind an der Enstehung von [[Entzündung]]en und bei der [[Schmerz|Schmerzvermittlung]] entscheidend beteiligt.  
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Durch die Hemmung der COX-2 wird die [[Synthese]] von [[Prostaglandin]]en gehemmt. Diese [[Hormon]]e sind an der Enstehung von [[Entzündung]]en und bei der [[Schmerz|Schmerzvermittlung]] entscheidend beteiligt.  
  
 
==Indikation==
 
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Aktuelle Version vom 17. Juni 2013, 16:52 Uhr

Handelsname: Celebrex®
Englisch: celecoxib

1 Definition

Celecoxib ist ein nicht-steroidales Antirheumatikum (NSAR) und gehört zu den Coxiben. Das bedeutet es hemmt nur die Cyclooxygenase 2 (COX-2) und im Vergleich zu den anderen NSAR nicht noch die Cyclooxygenase 1 (COX-1).

2 Wirkung

Durch die Hemmung der COX-2 wird die Synthese von Prostaglandinen gehemmt. Diese Hormone sind an der Enstehung von Entzündungen und bei der Schmerzvermittlung entscheidend beteiligt.

3 Indikation

In Deutschland ist Celecoxib für die Behandlung folgender Krankheiten zugelassen:

4 Nebenwirkung

Wie bei allen NSAR steigt durch die Einnahme von Celecoxib das Risiko für arterielle Hypertonie und die Bildung von Ödemen.

5 Kontraindikationen

Bei vorliegender Niereninsuffizienz oder schwerwiegenden Leberfunktionsstörungen wird von der Einnahme abgeraten. Bei vorliegenden Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sollte Celecoxib ebenfalls nicht eingenommen werden. Das Gleiche gilt für schwangere und stillende Frauen. Bei bestehender Sulfonamid-Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber schwefelhaltigen Substanzen wird von der Einnahme abgeraten.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Juni 2013 um 16:52 Uhr bearbeitet.

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