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Cefuroxim: Unterschied zwischen den Versionen

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Cefuroxim ist weitgehend [[betalaktamase]]fest, kann aber durch bestimmte Betalaktamasen mit erweitertem Wirkungsspektrum ([[ESBL]]) hydrolysiert werden.
 
Cefuroxim ist weitgehend [[betalaktamase]]fest, kann aber durch bestimmte Betalaktamasen mit erweitertem Wirkungsspektrum ([[ESBL]]) hydrolysiert werden.

Version vom 23. Juli 2013, 11:28 Uhr

Handelsname: Zinacef®
Englisch: cefuroxime

1 Definition

Cefuroxim ist ein Beta-Lactam-Antibiotikum aus der Gruppe 2 der Cephalosporine (Cefuroxim-Gruppe). Cefuroxim verfügt über ein breites Wirkspektrum und wird bei mittelschweren, nicht lebensbedrohlichen Infektionen verwendet.

2 Wirkspektrum und Eigenschaften

Cefuroxim wirkt vor allem auf gramnegative Stäbchen, zum Beispiel auf

Außerdem wirkt es gegen diese Erreger:

Im grampositiven Bereich wirkt Cefuroxim u.a. auf

Eine Lücke besteht bei Pseudomonas aeruginosa und Enterokokken, weswegen eine Kombination mit Piperacillin (Pseudomonas) und Ampicillin (Enterokokken) sinnvoll ist. Cefuroxim ist ebenfalls unwirksam gegen Bacteroides fragilis, viele Stämme der Serratia und indolpositivem Proteus.

Cefuroxim ist weitgehend betalaktamasefest, kann aber durch bestimmte Betalaktamasen mit erweitertem Wirkungsspektrum (ESBL) hydrolysiert werden.

3 Indikation

Infektionen der oberen und der unteren Atemwege können mit Cefuroxime behandelt werden. Dazu gehören

Cafuroxim wird auch zur kalkulierten Antibiotikatherapie bei Nosokomialinfektionen (Pneumonie, Harnwegsinfekte, etc.), zur perioperative Prophylaxe von Infektionen, bei Hämophilus-Infektionen und schweren Weichteilinfektionen verwendet.

Cefuroxim ist spirochätenwirksam und kann zur Therapie der Borreliose eingesetzt werden.

Wegen seiner guten Liquorgängigkeit kommt Cefuroxim auch in der Therapie der Meningitis zum Einsatz.

4 Weitere Vertreter

Weitere Vertreter der Cefuroxim-Gruppe sind Cefoxitin (Mefoxitin®) und Cefotiam (Spizef®).

Diese Seite wurde zuletzt am 4. Januar 2018 um 15:25 Uhr bearbeitet.

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