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Cartilage Oligomeric Matrix Protein: Unterschied zwischen den Versionen

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COMP ist ein [[pentamer]]es [[Protein]], dessen Untereinheiten durch [[Disulfidbrücke]]n verbunden sind. Seine [[Molekülmasse]] beträgt 434 [[Dalton|kDa]]. Es wird im Knorpel v.a. in den Knorpelhöfen um die [[Chondrozyt]]en exprimiert und ist für die [[Fibrillogenese]] von [[Kollagen Typ II]] notwendig.  
 
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COMP wird im Knorpel v.a. in den Knorpelhöfen um die [[Chondrozyt]]en exprimiert und ist für die [[Fibrillogenese]] von [[Kollagen Typ II]] notwendig.  
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COMP stellt einen [[Biomarker]] für den Knorpelumsatz dar. Bei der Degradation von Gelenkknorpel (z.B. bei [[rheumatoide Arthritis|rheumatoider Arthritis]]) entstehen COMP-Fragmente durch die Wirkung von [[Matrix-Metalloproteinase]]n (MMP). Sie werden aus dem Knorpel freigesetzt und lassen sich dann in der [[Synovialflüssigkeit]] und im [[Serum]] nachweisen. Die COMP-Serumkonzentration korreliert mit der [[radiologisch]] beurteilbaren Gelenkszerstörung.  
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COMP ist ein [[Biomarker]] für den Knorpelumsatz. Bei der Degradation von Gelenkknorpel (z.B. bei [[rheumatoide Arthritis|rheumatoider Arthritis]]) entstehen COMP-Fragmente durch die Wirkung von [[Matrix-Metalloproteinase]]n (MMP). Sie werden aus dem Knorpel freigesetzt und lassen sich dann in der [[Synovialflüssigkeit]] und im [[Serum]] nachweisen. Die COMP-Serumkonzentration korreliert mit der [[radiologisch]] beurteilbaren Gelenkszerstörung.
  
 
==Literatur==
 
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[[Fachgebiet:Orthopädie]]
 
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[[Tag:Knorpel]]
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[[Tag:Pseudoachondroplasie]]
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[[Tag:Rheumatoide Arthritis]]
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[[Tag:Thrombospondin]]

Aktuelle Version vom 2. Oktober 2020, 12:48 Uhr

Synonyme: Thrombospondin-5, TSP5
Englisch: cartilage oligomeric matrix protein, thrombospondin-5

1 Definition

Das Cartilage Oligomeric Matrix Protein, kurz COMP, ist ein Glykoprotein aus der Familie der Thrombospondine. Es kommt überwiegend in der Extrazellulärmatrix von Knorpel, Sehnen und Synovialmembranen vor.

2 Biochemie

COMP ist ein pentameres Protein, dessen Untereinheiten durch Disulfidbrücken verbunden sind. Seine Molekülmasse beträgt 434 kDa. Es wird im Knorpel v.a. in den Knorpelhöfen um die Chondrozyten exprimiert und ist für die Fibrillogenese von Kollagen Typ II notwendig.

3 Genetik

COMP wird durch das gleichnamige Gen auf Chromosom 19 (Genlokus 19p13.1) kodiert.

Mutationen im COMP-Gen können eine Ursache der Pseudoachondroplasie (PSACH) und der multiplen epiphysären Dysplasie darstellen.

4 Labormedizin

COMP ist ein Biomarker für den Knorpelumsatz. Bei der Degradation von Gelenkknorpel (z.B. bei rheumatoider Arthritis) entstehen COMP-Fragmente durch die Wirkung von Matrix-Metalloproteinasen (MMP). Sie werden aus dem Knorpel freigesetzt und lassen sich dann in der Synovialflüssigkeit und im Serum nachweisen. Die COMP-Serumkonzentration korreliert mit der radiologisch beurteilbaren Gelenkszerstörung.

5 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Oktober 2020 um 12:48 Uhr bearbeitet.

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