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Carcinoembryonales Antigen

Version vom 15. Juni 2017, 18:31 Uhr von Alexander Banachewitsch (Diskussion | Beiträge)

Abkürzung: CEA, KEA
Englisch: carcinoembryonic antigen

1 Definition

Das carcinoembryonale Antigen ist ein Glykoprotein, das in der Onkologie zu den wichtigsten Tumormarkern und zusammen mit AFP zu den onkofetalen Antigenen zählt.

2 Funktion

Funktionell handelt es sich um ein Zelladhäsionsmolekül, dem vor allem bei der Angiogenese von Tumoren ein wichtige Rolle zukommt.

3 Klinische Bedeutung

Beim Kolonkarzinom dient CEA zur Stadiums- und Verlaufskontrolle während der Therapie und Nachsorge. Es dient nicht der primären Diagnostik.

Weiterhin eingesetzt wird es bei:

Der Serumspiegel von CEA ist aber auch bei einigen gutartigen Erkrankungen (z.B. Leberzirrhose, Divertikulitis, Polypen, Pankreatitis, Colitis ulcerosa, Ulcus ventriculi) und bei Rauchern und Alkoholikern erhöht.

4 Referenzbereich

Der Referenzbereich liegt für erwachsene Nichtraucher unter 3,3 mikrog/l und für Raucher unter 6,0 μg/l.

5 Untersuchungsmaterial

Zur Probenentnahme dient ein Serumröhrchen. Als Probenmaterial sind 0,5 ml Serum oder Plasma nötig, die mittels Chemilumineszenz-Immunoassay analysiert werden.

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