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Carbamoylphosphat-Synthetase

Version vom 16. November 2014, 21:25 Uhr von Alexander Körbel (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Carbamylphosphat-Synthetase (obsolet)

1 Carbamoylphosphat-Synthetase-I

Die Carbamoylphosphat-Synthetase-I ist ein Enzym des Harnstoffzyklus. Sie katalysiert in einer komplexen irreversiblen Reaktion die Bildung von Carbamoylphosphat aus freiem Ammoniak und Kohlendioxid. Sie stellt damit ein Enzym dar, welches in den Mitochondrien seine katalytische Aktivität entfaltet.

Zur Bildung eines Moleküls Carbamoylphosphat sind zwei Moleküle ATP erforderlich, da Carbamoylphosphat eine energiereiche Verbindung ist.


2 Carbamoylphosphat-Synthetase-II

Im Rahmen der De-novo-Pyrimidinnukleotidsynthese wird ebenfalls Carbamoylphosphat unter Verbrauch zweier Moleküle ATP gebildet. Substrate der Carbamylphosphat-Synthetase-II sind neben dem ATP, Hydrogencarbonat sowie Glutamin. Diese Isoform des Enzyms arbeitet anders als die Carbamoylphosphat-Synthetase-I im Zytosol.

Die Regulation der Carbamoylphosphat-Synthetase-II erfolgt über zweierlei Wege. Zum einen übt das für die De-novo-Pyrimidinnukleotidsynthese wichtige Substrat Phosphoribosylpyrophosphat aktivierende allosterische Wirkung auf die Enzymaktivität aus, während UTP das Enzym allosterisch hemmt.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. November 2014 um 21:21 Uhr bearbeitet.

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