Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Cannabidiol: Unterschied zwischen den Versionen

(Erst die pharmakologischen Grundlagen, dann die klinische Wirkung. Bitte keine Verlinkungsloops setzen - es macht keinen Sinn, wenn sich ein Artikel selbst referenziert.)
Zeile 11: Zeile 11:
  
 
==Pharmakologie==
 
==Pharmakologie==
Cannabidiol bindet [[agonistisch]] an die [[Cannabinoid-Rezeptor]]en CB1 und CB2. Es kann jedoch auch ihre Aktivität blockieren - wobei die biochemischen Grundlagen dieses Effekts unklar sind. CBD wirkt als [[Antagonist]] an [[GPR55]], einem [[G-Protein-gekoppelter Rezeptor|G-Protein-gekoppelten Rezeptor]], dessen genaue Aufgabe noch nicht bekannt ist.
+
Cannabidiol bindet [[agonistisch]] an die [[Cannabinoid-Rezeptor]]en CB1 und CB2. Es kann jedoch ihre Aktivität auch blockieren - wobei die biochemischen Grundlagen dieses Effekts unklar sind. CBD wirkt als [[Antagonist]] an [[GPR55]], einem [[G-Protein-gekoppelter Rezeptor|G-Protein-gekoppelten Rezeptor]], dessen genaue Aufgabe noch nicht bekannt ist.
  
 
Die Wirkung von Cannabidiol wird als dem [[Tetrahydrocannabinol]] (THC) entgegengesetzt beschrieben und kann so dessen [[Nebenwirkung]]en abmildern.
 
Die Wirkung von Cannabidiol wird als dem [[Tetrahydrocannabinol]] (THC) entgegengesetzt beschrieben und kann so dessen [[Nebenwirkung]]en abmildern.
[[Neuroprotektion]], [[Anxiolyse]] und [[Spasmolyse]] sind Beispiele für therapeutisch nutzbare Effekte des CBD.
+
[[Neuroprotektion]], [[Anxiolyse]] und [[Spasmolyse]] sind Beispiele für therapeutisch nutzbare Effekte des Cannabidiols.
 
[[Fachgebiet:Naturheilkunde]]
 
[[Fachgebiet:Naturheilkunde]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]

Version vom 24. November 2017, 12:36 Uhr

Synonym: CBD

1 Definition

Cannabidiol, kurz CBD, ist das quantitativ und therapeutisch bedeutendes Phytocannabinoid, das nur schwach psychotrop ist.

2 Vorkommen

Cannabidiol ist nicht nur in weiblichem Medizinalhanf in relevanter Konzentration vorhanden, auch der männliche Nutz- und Faserhanf enthält dieses Cannabinoid in höheren Konzentrationen. Somit eignet sich auch männlicher Hanf für therapeutische Zwecke, falls die erwünschten Wirkungen auf Cannabidiol zurückzuführen sind.

3 Chemie

Die Summenformel von Cannabidiol lautet C21H30O2.

4 Pharmakologie

Cannabidiol bindet agonistisch an die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Es kann jedoch ihre Aktivität auch blockieren - wobei die biochemischen Grundlagen dieses Effekts unklar sind. CBD wirkt als Antagonist an GPR55, einem G-Protein-gekoppelten Rezeptor, dessen genaue Aufgabe noch nicht bekannt ist.

Die Wirkung von Cannabidiol wird als dem Tetrahydrocannabinol (THC) entgegengesetzt beschrieben und kann so dessen Nebenwirkungen abmildern. Neuroprotektion, Anxiolyse und Spasmolyse sind Beispiele für therapeutisch nutzbare Effekte des Cannabidiols.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (3 ø)

2.934 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: