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COMT-Inhibitor

Version vom 21. August 2016, 16:18 Uhr von Wolfgang Gang Paik (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitor, COMT-Hemmer
Englisch: COMT-inhibitor

1 Definition

COMT-Inhibitoren sind Arzneimittel die gemeinsam mit Levodopa Einsatz in der Morbus Parkinson-Therapie finden und deshalb zu den Antiparkinsonmitteln gezählt werden.

2 Allgemein

COMT-Inhibitoren werden zur Behandlung von Parkinson-Patienten mit dem sog. On-Off-Phänomen eingesetzt. Dieses Symptombild ensteht in der Regel nach Langzeiteinahmen von L-Dopa. Indem die COMT-Hemmer den Dopaminabbau hemmen, ermöglichen sie einen konstant-gleichmäßigen Wirkstoffspiegel im Blut und verlangsamen somit die Reduktion der L-Dopa-Dosis.

3 Wirkungsweise

Durch den Einsatz von COMT-Inhibitoren wird das am Abbau von Dopamin beteiligte Enzym Catechol-O-Methyltransferase (COMT) durch Methylierung der Hydroxylgruppe gehemmt und somit die wirksame Konzentration an Dopamin "hochgehalten". Dadurch wird die Wirkungsweise und vor allem Wirkdauer von L-Dopa-Präparaten verlängert, weshalb sie immer gemeinsam mit COMT-Hemmer verabreicht werden.

Mittlerweile sind "Kombi-Präparate" auf dem Markt erhältlich, die L-Dopa und COMT-Inhibitoren in einer Tablette vereinigen.

4 Wirkstoffe

5 Indikation

  • Morbus Parkinson

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Im Grunde werden COMT-Inhibitoren gut vertragen, weshalb sie breite Anwendung finden. Die am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen sind:

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