Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

COMT-Inhibitor

Version vom 16. September 2014, 15:54 Uhr von Patrick Messner (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitor, COMT-Hemmer
Englisch: COMT-inhibitor

1 Definition

Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitoren, kurz COMT-Inhibitoren, sind Arzneimittel die gemeinsam mit Levodopa Einsatz in der Morbus Parkinson-Therapie finden und deshalb zu den Antiparkinsonika gezählt werden.

2 Allgemein

COMT-Inhibitoren werden zur Behandlung von Parkinson-Patienten mit dem sog. On-Off-Phänomen eingesetzt. Dieses Symptombild ensteht in der Regel nach Langzeiteinahmen von L-Dopa. Indem die COMT-Hemmer den Dopaminabbau hemmen, ermöglichen sie einen konstant-gleichmäßigen Wirkstoffspiegel (im Blut) und verlangsamen somit die Reduktion der L-Dopa-Dosis.

3 Wirkungsweise

Durch den Einsatz von COMT-Inhibitoren wird ein am Abbau von Dopamin beteiligtes Enzym (Catechol-O-Methyltransferase, COMT) durch Methylierung (der Hydroxylgruppe) gehemmt und somit die wirksame Konzentration an Dopamin "hochgehalten". Dadurch wird die Wirkungsweise und vor allem Wirkdauer von L-Dopa-Präparaten verlängert, weshalb sie immer gemeinsam mit COMT-Hemmer verabreicht werden.

Mittlerweile sind "Kombi-Präparate" auf dem Markt erhältlich, die L-Dopa und COMT-Inhibitoren in einer Tablette vereinigen.

4 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Im Grunde werden COMT-Inhibitoren gut vertraten, weshalb sie breite Anwendung finden. Die am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen sind:

5 Indikation

  • Morbus Parkinson

6 Wirkstoffe

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

5 Wertungen (3.8 ø)

20.187 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: