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COMT-Inhibitor: Unterschied zwischen den Versionen

 
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'''Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitoren''', kurz COMT-Inhibitoren, sind [[Arzneimittel]] die gemeinsam mit [[Levodopa]] Einsatz in der [[Morbus Parkinson]]-Therapie finden und deshalb zu den [[Antiparkinsonikum|Antiparkinsonika]] gezählt werden.  
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'''COMT-Inhibitoren''' sind [[Arzneimittel]] die gemeinsam mit [[Levodopa]] Einsatz in der [[Morbus Parkinson]]-Therapie finden und deshalb zu den [[Antiparkinsonikum|Antiparkinsonmittel]]n gezählt werden.  
  
 
==Allgemein==
 
==Allgemein==
COMT-Inhibitoren werden zur Behandlung von Parkinson-Patienten mit dem sog. [[On-Off-Phänomen]] eingesetzt. Dieses [[Symptom]]bild ensteht in der Regel nach Langzeiteinahmen von [[L-Dopa]]. Indem die COMT-Hemmer den [[Dopamin]]abbau hemmen, ermöglichen sie einen konstant-gleichmäßigen Wirkstoffspiegel (im [[Blut]]) und verlangsamen somit die Reduktion der L-Dopa-Dosis.
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COMT-Inhibitoren werden zur Behandlung von Parkinson-Patienten mit dem sog. [[On-Off-Phänomen]] eingesetzt. Dieses [[Symptom]]bild ensteht in der Regel nach Langzeiteinahmen von [[L-Dopa]]. Indem die COMT-Hemmer den [[Dopamin]]abbau hemmen, ermöglichen sie einen konstant-gleichmäßigen Wirkstoffspiegel im [[Blut]] und verlangsamen somit die Reduktion der L-Dopa-Dosis.
  
 
==Wirkungsweise==
 
==Wirkungsweise==
Durch den Einsatz von COMT-Inhibitoren wird ein am Abbau von Dopamin beteiligtes [[Enzym]] ([[Catechol-O-Methyltransferase]], COMT) durch [[Methylierung]] (der [[Hydroxylgruppe]]) gehemmt und somit die wirksame Konzentration an Dopamin "hochgehalten". Dadurch wird die Wirkungsweise und vor allem Wirkdauer von L-Dopa-Präparaten verlängert, weshalb sie immer gemeinsam mit COMT-Hemmer verabreicht werden.
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Durch den Einsatz von COMT-Inhibitoren wird das am Abbau von Dopamin beteiligte [[Enzym]]  
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[[Catechol-O-Methyltransferase]] (COMT) durch [[Methylierung]] der [[Hydroxylgruppe]] gehemmt und somit die wirksame Konzentration an Dopamin "hochgehalten". Dadurch wird die Wirkungsweise und vor allem Wirkdauer von L-Dopa-Präparaten verlängert, weshalb sie immer gemeinsam mit COMT-Hemmer verabreicht werden.
  
 
Mittlerweile sind "Kombi-Präparate" auf dem Markt erhältlich, die L-Dopa und COMT-Inhibitoren in einer [[Tablette]] vereinigen.  
 
Mittlerweile sind "Kombi-Präparate" auf dem Markt erhältlich, die L-Dopa und COMT-Inhibitoren in einer [[Tablette]] vereinigen.  
  
==Unerwünschte Arzneimittelwirkungen==
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==Wirkstoffe==
Im Grunde werden COMT-Inhibitoren gut vertraten, weshalb sie breite Anwendung finden. Die am häufigsten vorkommenden [[Nebenwirkung]]en sind:
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*[[Durchfall]]
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*[[Tolcapon]]
*[[Übelkeit]]
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*[[Kopfschmerz]]en
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==Indikation==
 
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*Morbus Parkinson
 
*Morbus Parkinson
  
==Wirkstoffe==
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==Unerwünschte Arzneimittelwirkungen==
*[[Entacapon]]
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Im Grunde werden COMT-Inhibitoren gut vertragen, weshalb sie breite Anwendung finden. Die am häufigsten vorkommenden [[Nebenwirkung]]en sind:
*[[Tolcapon]]
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*[[Durchfall]]
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*[[Übelkeit]]
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*[[Kopfschmerz]]en
 
[[Fachgebiet:Neurologie]]
 
[[Fachgebiet:Neurologie]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Fachgebiet:Pharmakologie]]
 
[[Tag:Morbus Parkinson]]
 
[[Tag:Morbus Parkinson]]

Aktuelle Version vom 21. August 2016, 16:18 Uhr

Synonym: Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitor, COMT-Hemmer
Englisch: COMT-inhibitor

1 Definition

COMT-Inhibitoren sind Arzneimittel die gemeinsam mit Levodopa Einsatz in der Morbus Parkinson-Therapie finden und deshalb zu den Antiparkinsonmitteln gezählt werden.

2 Allgemein

COMT-Inhibitoren werden zur Behandlung von Parkinson-Patienten mit dem sog. On-Off-Phänomen eingesetzt. Dieses Symptombild ensteht in der Regel nach Langzeiteinahmen von L-Dopa. Indem die COMT-Hemmer den Dopaminabbau hemmen, ermöglichen sie einen konstant-gleichmäßigen Wirkstoffspiegel im Blut und verlangsamen somit die Reduktion der L-Dopa-Dosis.

3 Wirkungsweise

Durch den Einsatz von COMT-Inhibitoren wird das am Abbau von Dopamin beteiligte Enzym Catechol-O-Methyltransferase (COMT) durch Methylierung der Hydroxylgruppe gehemmt und somit die wirksame Konzentration an Dopamin "hochgehalten". Dadurch wird die Wirkungsweise und vor allem Wirkdauer von L-Dopa-Präparaten verlängert, weshalb sie immer gemeinsam mit COMT-Hemmer verabreicht werden.

Mittlerweile sind "Kombi-Präparate" auf dem Markt erhältlich, die L-Dopa und COMT-Inhibitoren in einer Tablette vereinigen.

4 Wirkstoffe

5 Indikation

  • Morbus Parkinson

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Im Grunde werden COMT-Inhibitoren gut vertragen, weshalb sie breite Anwendung finden. Die am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen sind:

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