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CD74

Version vom 4. November 2018, 15:09 Uhr von Fabian Loeck (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Das Oberflächenmolekül CD74 entspricht der Intravarianten Kette in der exogenen Antigenpräsentation der professionellen Antigen-präsentierenden Zellen.

2 Funktion

Während der exogenen Antigenpräsentation werden, wie der Name schon vermuten lässt, exogene (also körperfremde Antigene) in den B-Zellen prozessiert und dann anschließend über den MHC-II Komplex den CD4+ T-Helfer Zellen präsentiert. Während das exogene Pathogen in die Professionelle-Antigen-präsentierende Zelle aufgenommen wird, wird im Lumen des rauen endoplasmatischen Retikulums der MHC-II Komplex synthetisiert. Damit der Komplex dabei nicht vorzeitig mit endogenen Peptiden beladen und somit blockiert wird, wird in der Grube für die Antigen-Präsentation die sogenannte intravariante Kette synthetisiert (CD74). Diese dirigiert den MHC-II Vesikel zu dem endosomen Vesikel, welcher das exogene Pathogen enthält. Während des Prozesses wird die Intravariante Kette (Ii) verkleinert. Der Abbau erfolgt dabei über asparaginspezifische Endopeptidasen und Cathepsine. Der kleine Rest, der in der Grube für die Antigen-Präsentation übrig bleibt, wird als CLIP-Sequenz bezeichnet. Nach verschmelzen des MHC-II Vesikel mit dem Endolysosomalen Vesikel wird - begünstig durch den sauren pH-Wert -die CLIP Sequenz, mithilfe von HLA-DO bzw. HLA-DM, mit dem exogenen Antigen ausgetauscht.

Fachgebiete: Immunologie

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