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CD14

Version vom 22. Januar 2020, 20:59 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: Glykoprotein CD14
Englisch: cluster of differentiation 14

1 Definition

CD14 ist ein Protein, das vor allem von Monozyten und Makrophagen exprimiert wird. Es spielt im unspezifischen Immunsystem eine Rolle bei der Erkennung von Bakterien, indem es an Lipopolysaccharide (LPS) bindet.

2 Genetik

CD14 wird durch das CD14-Gen auf Chromosom 5 (Genlokus 5q31.3) kodiert.

3 Biochemie

CD14 ist ein 55 kDa großes Glykoprotein, das über einen GPI-Anker mit der Zellmembran verbunden ist. Neben der membrangebunden Form (mCD14) existiert auch eine gelöste Variante (sCD14, "s" für "soluble").

Humanes CD14 besitzt eine monomere Solenoidstruktur, die eine aminoterminale hydrophobe Tasche aufweist.[1]

4 Funktion

Bei CD14 handelt es sich um den ersten entdeckten Pattern-Recognition-Rezeptor. Es erkennt zusammen mit Toll-like-Rezeptor 4 und MD2 ("lymphocyte antigen 96") bakterielles LPS. Dabei ist das Glykoprotein auf die Anwesenheit des LPS-bindenden Proteins (LBP) angewiesen. CD14 erkennt auch andere PAMPs (z.B. Lipoteichonsäure).

Außerdem spielt CD14 eine Rolle für das Überleben von Endothelzellen.

5 Klinik

Verschiedene Polymorphismen im CD14-Gen sind u.a. mit juveniler idiopathischer Arthritis, Hodgkin-Lymphomen sowie mit Colitis ulcerosa asoziiert.

6 Quellen

  1. Kelley SL et al. The crystal structure of human soluble CD14 reveals a bent solenoid with a hydrophobic amino-terminal pocket1, J Immunol. 2013;190(3):1304–1311, abgerufen am 22.01.2020

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Januar 2020 um 20:59 Uhr bearbeitet.

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