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Brustwarze: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Papilla mammae ist vom Warzenhof, der [[Areola mammae]], umgeben. Sie beherbergt etwa 15-20 Mündungen der [[Ductus lactiferi]], die zylindrisch um ihr Zentrum angeordnet sind.  
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Die Papilla mammae beherbergt etwa 15-20 Mündungen der [[Ductus lactiferi]], die sternförmig um ihr Zentrum angeordnet sind. Sie ist vom Warzenhof, der [[Areola mammae]], umgeben.  
  
 
Das Hautgewebe der Mamille ist mit verschiedenen [[Mechanorezeptor]]en ausgestattet, darunter [[Merkel-Scheibe]]n, [[Ruffini-Körperchen]], [[Meissner-Körperchen]] und [[Vater-Pacini-Körperchen]]. Sie geben ihre Reize an sensible Nervenfasern weiter, die über den 4. [[Interkostalnerv]] ins Rückenmark geleitet werden.
 
Das Hautgewebe der Mamille ist mit verschiedenen [[Mechanorezeptor]]en ausgestattet, darunter [[Merkel-Scheibe]]n, [[Ruffini-Körperchen]], [[Meissner-Körperchen]] und [[Vater-Pacini-Körperchen]]. Sie geben ihre Reize an sensible Nervenfasern weiter, die über den 4. [[Interkostalnerv]] ins Rückenmark geleitet werden.

Version vom 29. Juni 2017, 17:03 Uhr

Synonyme: Mamille, Mamilla, Papilla mammae
Englisch: mamillla, nipple

1 Definition

Die Brustwarze oder Papilla mammae ist ein hervorstehender Gewebebezirk auf der männlichen und weiblichen Brust, der deutlich stärker pigmentiert ist als die umgebende Haut. In ihr befinden sich die Ausführungsgange der Milchdrüse.

2 Anatomie

Die Papilla mammae beherbergt etwa 15-20 Mündungen der Ductus lactiferi, die sternförmig um ihr Zentrum angeordnet sind. Sie ist vom Warzenhof, der Areola mammae, umgeben.

Das Hautgewebe der Mamille ist mit verschiedenen Mechanorezeptoren ausgestattet, darunter Merkel-Scheiben, Ruffini-Körperchen, Meissner-Körperchen und Vater-Pacini-Körperchen. Sie geben ihre Reize an sensible Nervenfasern weiter, die über den 4. Interkostalnerv ins Rückenmark geleitet werden.

3 Topographie

Die Mamille projiziert bei Mädchen und jungen Frauen auf den 4. Interkostalraum, bei älteren Frauen sinkt sie im Laufe des Lebens ab.

4 Physiologie

Die starke Pigmentierung der Mamille dient dem Säugling, dessen Sehvermögen noch nicht gut entwickelt ist, als Orientierung. Auf mechanische Reize hin (Saugen des Kindes) richtet sich die Mamille durch in der Haut befindliche glatte Muskelfasern auf und verfestigt sich, was als Erektion bezeichnet wird.

5 Fehlbildungen

Entlang der phylogenetischen Milchleiste können von den Achseln bis in die Leistenregion überzählige Brustwarzen auftreten, die man als akzessorische Mamillen bezeichnet. Das Auftreten mehrerer Brustwarzen selbst nennt man Polythelie.

Tags:

Fachgebiete: Leibeswand

Diese Seite wurde zuletzt am 29. Juli 2017 um 23:16 Uhr bearbeitet.

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