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Brunner-Drüse

Version vom 30. Dezember 2006, 21:35 Uhr von Emrah Hircin (Diskussion | Beiträge)

nach dem schweizer Anatom Johann Conrad Brunner (1653-1727)
Synonym: Duodenaldrüsen, Glandulae duodenales
Englisch: Brunners`s glands

1 Definition

Bei den Brunner-Drüsen handelt es sich vorwiegend um muköse, tubulo-alveoläre verzweigte Drüsen des Duodenums, deren Ausführungsgänge in die Krypten einmünden.

Die Drüsenkörper befinden sich in der Tela submucosa und helfen bei der histologischen Unterscheidung zwischen dem Duodenum und anderen Abschnitten des Dünndarms.

2 Funktion

Die Brunner-Drüsen produzieren einen alkalischen Schleim, der das Duodenum vor saurem Chymus aus dem Magen schützen soll. Zur Kontrolle der Proliferation von epthelialen Zellen enthält der Schleim auch EGF (epidermal growth factor).

Fachgebiete: Histologie

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