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Brunner-Drüse

Version vom 16. März 2013, 10:14 Uhr von Dr. Can Keles (Diskussion | Beiträge)

nach dem schweizer Anatom Johann Conrad Brunner (1653-1727)
Synonyme: Duodenaldrüsen, Glandulae duodenales, Brunner'sche Drüsen
Englisch: Brunners`s glands

1 Definition

Bei den Brunner-Drüsen handelt es sich vorwiegend um muköse, tubuloalveoläre verzweigte Drüsen des Duodenums, deren Ausführungsgänge in die Krypten einmünden.

Die Drüsenkörper befinden sich in der Tela submucosa und helfen bei der histologischen Unterscheidung zwischen dem Duodenum und anderen Abschnitten des Dünndarms.

2 Funktion

Die Brunner-Drüsen produzieren einen alkalischen Schleim, der das Duodenum vor saurem Chymus aus dem Magen schützen soll.

Darüber hinaus produzieren sie u.a. die Enteropeptidase (ein proteolytisches Enzym), Amylase und Maltase. Zur Kontrolle der Proliferation von epithelialen Zellen enthält der Schleim auch EGF (Epidermal Growth Factor).

3 Weblinks

PathoPic - Duodenum

Fachgebiete: Histologie

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