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Blutzelle: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Thrombozyt]]en (Blutplättchen)
 
* [[Thrombozyt]]en (Blutplättchen)
  
Den größten Anteil der Blutzellen stellen mit etwa 4-5 Millionen Zellen pro µl Blut die Erythrozyten. Sie haben einen Volumenanteil von rund 50 % am Gesamtblut ([[Hämatokrit]]). An zweiter Stelle folgen mit rund 150.000-300.000 Zellen pro µl Blut die Thrombozyten. Die zahlenmäßig schwächste Fraktion stellen die Leukozyten mit nur 4000-9000 Zellen pro ml Blut.
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Den größten Anteil der Blutzellen stellen mit etwa 4-5 Millionen Zellen pro µl Blut die Erythrozyten. Sie haben einen Volumenanteil von rund 50 % am Gesamtblut ([[Hämatokrit]]). An zweiter Stelle folgen mit rund 150.000-300.000 Zellen pro µl Blut die Thrombozyten. Die zahlenmäßig schwächste Fraktion stellen die Leukozyten mit nur 4.000-9.000 Zellen pro ml Blut.
  
 
Die Bezeichnung "Zelle" ist für Erythrozyten und Thromobzyten nur bedingt richtig, da beide Elemente keinen [[Zellkern]] besitzen. Sie dienen quasi nur als intelligenter Membrancontainer für bestimmte Proteine (z.B. [[Hämoglobin]]), die nicht frei im Blutplasma flotieren dürfen. Nach Ihrer Synthese im [[Knochenmark]] sind sie dem Blutstrom passiv ausgeliefert und bleiben unter physiologischen Bedingungen während der gesamten Dauer ihres Lebenszyklus im Gefäßsystem. Leukozyten hingegen besitzen einen Zellkern und nutzen das Blut nur für kurze Zeit als Transportmedium, bevor sie aktiv in ihre Zielgewebe migrieren.
 
Die Bezeichnung "Zelle" ist für Erythrozyten und Thromobzyten nur bedingt richtig, da beide Elemente keinen [[Zellkern]] besitzen. Sie dienen quasi nur als intelligenter Membrancontainer für bestimmte Proteine (z.B. [[Hämoglobin]]), die nicht frei im Blutplasma flotieren dürfen. Nach Ihrer Synthese im [[Knochenmark]] sind sie dem Blutstrom passiv ausgeliefert und bleiben unter physiologischen Bedingungen während der gesamten Dauer ihres Lebenszyklus im Gefäßsystem. Leukozyten hingegen besitzen einen Zellkern und nutzen das Blut nur für kurze Zeit als Transportmedium, bevor sie aktiv in ihre Zielgewebe migrieren.

Version vom 26. Februar 2004, 01:00 Uhr

Blutzellen sind die im Blutplasma treibenden zellulären Bestandteile des Bluts. Man kann folgende Zelltypen unterscheiden:

Den größten Anteil der Blutzellen stellen mit etwa 4-5 Millionen Zellen pro µl Blut die Erythrozyten. Sie haben einen Volumenanteil von rund 50 % am Gesamtblut (Hämatokrit). An zweiter Stelle folgen mit rund 150.000-300.000 Zellen pro µl Blut die Thrombozyten. Die zahlenmäßig schwächste Fraktion stellen die Leukozyten mit nur 4.000-9.000 Zellen pro ml Blut.

Die Bezeichnung "Zelle" ist für Erythrozyten und Thromobzyten nur bedingt richtig, da beide Elemente keinen Zellkern besitzen. Sie dienen quasi nur als intelligenter Membrancontainer für bestimmte Proteine (z.B. Hämoglobin), die nicht frei im Blutplasma flotieren dürfen. Nach Ihrer Synthese im Knochenmark sind sie dem Blutstrom passiv ausgeliefert und bleiben unter physiologischen Bedingungen während der gesamten Dauer ihres Lebenszyklus im Gefäßsystem. Leukozyten hingegen besitzen einen Zellkern und nutzen das Blut nur für kurze Zeit als Transportmedium, bevor sie aktiv in ihre Zielgewebe migrieren.

Die Artikel können leider nicht jeden Aspekt abdecken.
#2 am 17.11.2017 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Ich war auf der Suche nach weiteren Informationen zur Signalgebung der weißen Blutzellen, wie Sie etwa in diesem Artikel beschrieben ist: http://jonlieffmd.com/blog/signals-for-complex-travel-of-white-blood-cells
#1 am 03.11.2017 von Thomas Waldkircher (Sonstige (nichtmedizinischer Beruf))

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