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Blut-Liquor-Schranke: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Blut-Liquor-Schranke ist nur für [[Wasser]], [[Sauerstoff]] und [[Kohlendioxid]] ganz durchlässig, für [[Elektrolyt]]e wenig und für fast alle anderen [[Molekül]]e gar nicht. Allerdings ist die Schrankenwirkung schwächer als die der [[Blut-Hirn-Schranke]] ausgeprägt.
 
Die Blut-Liquor-Schranke ist nur für [[Wasser]], [[Sauerstoff]] und [[Kohlendioxid]] ganz durchlässig, für [[Elektrolyt]]e wenig und für fast alle anderen [[Molekül]]e gar nicht. Allerdings ist die Schrankenwirkung schwächer als die der [[Blut-Hirn-Schranke]] ausgeprägt.
  
Substrate wie [[Kohlenhydrat]]e oder Signalstoffe wie [[Hormon]]e werden von bestimmten Transportern aktiv durch die Blut-Liquor-Schranke befördert. Diese sind z.B. in spezialisierten [[Gliazelle]]n, den [[Tanyzyt]]en, lokalisiert.  
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Substrate wie [[Kohlenhydrat]]e oder Signalstoffe wie [[Hormon]]e werden von bestimmten Transportern aktiv durch die Blut-Liquor-Schranke befördert. Diese sind z.B. in spezialisierten [[ependym]]alen [[Gliazelle]]n, den [[Tanyzyt]]en, lokalisiert.  
  
 
Durch [[Tumor]]en, [[Hirninfarkt]]e, entzündliche Prozesse und elektromagnetische [[Strahlung]] kann es zu einer Veränderung der Durchlässigkeit kommen, wodurch Substanzen aus dem Blut in den Liquor übertreten.
 
Durch [[Tumor]]en, [[Hirninfarkt]]e, entzündliche Prozesse und elektromagnetische [[Strahlung]] kann es zu einer Veränderung der Durchlässigkeit kommen, wodurch Substanzen aus dem Blut in den Liquor übertreten.

Version vom 22. März 2018, 18:58 Uhr

Englisch: blood-cerebrospinal fluid barrier

1 Definition

Als Blut-Liquor-Schranke bezeichnet man die physiologische Barriere zwischen dem Liquorsystem des Gehirns und dem Blutkreislauf. Sie entsteht in erster Linie durch die Barrierewirkung der Plexus choroidei.

2 Histologie

Die Blut-Liquor-Schranke besteht aus drei Schichten:

3 Physiologie

Die Blut-Liquor-Schranke ist nur für Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid ganz durchlässig, für Elektrolyte wenig und für fast alle anderen Moleküle gar nicht. Allerdings ist die Schrankenwirkung schwächer als die der Blut-Hirn-Schranke ausgeprägt.

Substrate wie Kohlenhydrate oder Signalstoffe wie Hormone werden von bestimmten Transportern aktiv durch die Blut-Liquor-Schranke befördert. Diese sind z.B. in spezialisierten ependymalen Gliazellen, den Tanyzyten, lokalisiert.

Durch Tumoren, Hirninfarkte, entzündliche Prozesse und elektromagnetische Strahlung kann es zu einer Veränderung der Durchlässigkeit kommen, wodurch Substanzen aus dem Blut in den Liquor übertreten.

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Dezember 2020 um 14:19 Uhr bearbeitet.

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