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Bifurkationsprothese: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Bifurkationsprothesen  werden zum Beispiel bei einem [[Bauchaortenaneurysma]] verwendet, welches mindestens eine [[Arteria iliaca communis|Iliakalarterie]] mit einbezieht. Ein weitere Indikation ist eine [[pAVK]] vom Beckentyp. Bei einem [[Aneurysma]] wird der betroffene Gefäßanteil [[Resektion|reseziert]], bei der pAVK hingegen reicht in der Regel die Überbrückung des betroffenen Bereiches.  
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Bifurkationsprothesen  werden zum Beispiel bei einem [[Bauchaortenaneurysma]] verwendet, welches mindestens eine [[Arteria iliaca communis|Iliakalarterie]] mit einbezieht. Ein weitere Indikation ist eine [[pAVK vom Beckentyp]]. Bei einem [[Aneurysma]] wird der betroffene Gefäßanteil [[Resektion|reseziert]], bei der pAVK hingegen reicht in der Regel die Überbrückung des betroffenen Bereiches.  
  
 
Dementsprechend wird bei der Aneurysma-OP [[proximal]] eine [[End-zu End-Anastomose]] gelegt, bei der pAVK-OP eine [[End-zu-Seit-Anastomose]]. Die [[distal]]e Anastomose kann bei beiden Operationstypen sowohl als End-zu-End- wie auch als End-zu-Seit-Anastomose angelegt werden, je nach [[präoperativ]]em Befund und Operationssitus.
 
Dementsprechend wird bei der Aneurysma-OP [[proximal]] eine [[End-zu End-Anastomose]] gelegt, bei der pAVK-OP eine [[End-zu-Seit-Anastomose]]. Die [[distal]]e Anastomose kann bei beiden Operationstypen sowohl als End-zu-End- wie auch als End-zu-Seit-Anastomose angelegt werden, je nach [[präoperativ]]em Befund und Operationssitus.
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[[Fachgebiet:Gefäßchirurgie]]

Aktuelle Version vom 20. August 2007, 19:07 Uhr

Synonym: Y-Prothese

1 Definition

Unter einer Bifurkationsprothese versteht man eine verzweigte, Y-förmige Gefäßprothese aus Kunststoffmaterial.

2 Hintergrund

Bifurkationsprothesen werden zum Beispiel bei einem Bauchaortenaneurysma verwendet, welches mindestens eine Iliakalarterie mit einbezieht. Ein weitere Indikation ist eine pAVK vom Beckentyp. Bei einem Aneurysma wird der betroffene Gefäßanteil reseziert, bei der pAVK hingegen reicht in der Regel die Überbrückung des betroffenen Bereiches.

Dementsprechend wird bei der Aneurysma-OP proximal eine End-zu End-Anastomose gelegt, bei der pAVK-OP eine End-zu-Seit-Anastomose. Die distale Anastomose kann bei beiden Operationstypen sowohl als End-zu-End- wie auch als End-zu-Seit-Anastomose angelegt werden, je nach präoperativem Befund und Operationssitus.

Tags: ,

Fachgebiete: Gefäßchirurgie

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