Benzocain

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Handelsnamen: Anaesthesin, Dobendan Strepsils, Dorithrisin u.a.
Synonyme: 4-Aminobenzoesäureethylester, para-Aminobenzoesäureethylester, p-Aminobenzoesäureethylester
Englisch: Benzocaine

1 Definition

Benzocain ist ein Lokalanästhetikum vom Ester-Typ, das vor allem in der Behandlung von Schmerzen eingesetzt wird.

2 Chemie

Benzocain ist 4-Aminobenzoesäureethylester. Im Gegensatz zu den meisten Lokalanästhetika besitzt es entgegen dem Löfgren-Prinzip keine tertiäre Aminogruppe.

3 Wirkmechanismus

Das Lokalanästhetikum verhindert den Einstrom von Natrium in die Zelle, so dass es zu keiner Depolarisation und folglich auch zu keinem Aktionspotential kommt. Eine Sinneswahrnehmung bleibt in dem von dem entsprechenden Nerven versorgten Hautareal (Dermatom) aus.

4 Indikationen

5 Darreichungsformen

Als Lokalanästhetikum wird Benzocain topisch appliziert. In der Behandlung von Husten wird es als Lutschtablette eingenommen. In manchen Kondomen ist eine bestimmte Menge des Wirkstoffes eingearbeitet, die durch Wärme aufgenommen wird und zu einer Desensibilisierung der Eichel des Mannes führt. So soll einer vorzeitigen Ejakulation vorgebeugt werden.

6 Nebenwirkungen

7 Kontraindikationen

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Benzocain&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Benzocain

Fachgebiete: Arzneimittel

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