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Bennett-Luxationsfraktur: Unterschied zwischen den Versionen

(Bennet-Fraktur)
 
 
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'''''Englisch''''': ''Bennett’s fracture''
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''nach dem irischen Chirurgen Edward Hallaran Benett (1837-1907)<br>
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'''''Englisch''': Bennett’s fracture'' <br>
Inhaltsverzeichnis
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'''1.Definition'''
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'''2.Ätiologie'''
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==Definition==
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Die '''Bennett-Luxationsfraktur''' ist eine [[intraartikulär]]e basisnahe Schrägfraktur des [[Os metacarpale]] I mit [[Subluxation]] im [[Daumensattelgelenk]] nach [[proximal]] und [[radial]].
  
'''3.Einteilung'''
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== Ätiologie==
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Der Mechanismus der Bennett-Fraktur ist zumeist eine [[axial]]e direkte oder indirekte Gewalteinwirkung auf den [[Adduktion|adduzierten]] Daumen, z. B. bei Sturz auf die Hand.  
  
'''4.Klinik'''
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Durch den Zug des [[Musculus abductor pollicis longus]] wird der [[distal]]e Frakturanteil nach [[proximal]] luxiert.
  
'''5.Diagnose'''
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==Einteilung==
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Die Bennett-Luxationsfraktur ist eine [[Mittelhandfraktur]] und eine [[Gelenkfraktur]]. Sie gehört zu den Os-metacarpale-I-Basisfrakturen, ist also am [[Daumensattelgelenk]] zwischen [[Os metacarpale]] I und [[Os trapezium]] lokalisiert.
  
'''6.Therapie'''
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==Klinik==
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Im Bereich der Fraktur bestehen [[Druckschmerz]]haftigkeit und eine [[Schwellung]] als  Folge des ossären Blutaustrittes. Bei Bewegung kommt es ebenfalls zu [[Schmerz]]en. [[Palpation|Palpatorisch]] lässt sich eine Instabilität und Deformierung des Daumengelenks feststellen, die auch sichtbar sein kann.
  
'''7. Nachbehandlung'''
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==Diagnose==
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* [[Anamnese]]
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* [[Klinische Untersuchung]]
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* [[Röntgen]] der Hand in 2 Ebenen
  
'''8.Komplikationen'''
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==Therapie==
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Die Therapie der Bennett-Luxationsfraktur ist immer operativ. Es erfolgt eine Fixation des [[MCP I]] am [[MCP II]] durch 2 Spickdrähte oder eine kleine [[Zugschraube]], bzw. [[Kirschnerdraht]] oder [[Miniplatte]].
  
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==Nachbehandlung==
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Die Nachbehandlung erfolgt mit physiotherapeutischen Geräten, die das Greifen und die [[Daumenmuskulatur]] stärken. Ferner werden [[Therapieball|Therapiebälle]] verwendet, um das Greifverhalten zu stärken und einer Einsteifung des Gelenks vorzubeugen.
  
'''1. Definition'''
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==Komplikationen==
 
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* [[Rotationsfehler]]
intraartikuläre basisnahe Schrägfraktur des [[Os metacarpale]] I mit [[Subluxation]] im [[Daumensattelgelenk]] nach proximal und radial
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* [[Achsenknick]], Verkürzung
 
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* [[Pseudarthrose]], [[Kontraktur|Gelenkkontraktur]]en
'''2. Ätiologie'''
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[[Fachgebiet:Orthopädie und Unfallchirurgie]]
 
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[[Tag:Eponym]]
Direkte Gewalteinwirkung oder indirekte Gewalteinwirkung mit z. B.  Sturz auf die Hand
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[[Tag:Fraktur]]
 
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[[Tag:Knochen]]
'''3. Einteilung'''
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[[Tag:Mittelhand]]
 
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Gehört zu den Os-metacarpale-I-Basisfrakturen (also am Daumensattelgelenk: Gelenk zwischen Os metacarpale I und [[Os trapezium]])
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'''4. Klinik'''
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Druckschmerzhaftigkeit, rasche Schwellung (als  Folge des ossären Blutaustrittes) , Schmerz bei Bewegung, Daumengelenk-Instabilität, sicht- oder tastbare Deformierung
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'''5. Diagnose '''
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''1. klin. Untersuchung und Anamnese:''  Faustschluss überprüfen (alle langen Finger müssen beim Schluss zur Faust auf das Kahnbein (Os scaphoideum) zeigen ohne zu überkreuzen > Operations-Indikation bei Drehfehlern oder Verkürzung
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''2. Röntgen:'' Hand in 2 Ebenen
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'''6. Therapie'''
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Immer Operation!
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-  nach [[Iselin]]: Fixation des MCP I am MCP II durch 2 Spickdrähte oder
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-  kleine Zugschraube, [[Kirschnerdraht]] oder Minniplatte.
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'''7. Nachbehandlung'''
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Einsatz von Geräten, die das Greifen und die Daumenmuskulatur stärken und Einsatz von Therapie-Bällen, um das Greifverhalten zu stärken und einer Einsteifung des Gelenks vorzubeugen
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'''8. Komplikationen'''
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* Rotationsfehler: bei Beugung der Finger müssen dieselben in Richtung auf das Kahnbein stehen
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* Achsenknick, Verkürzung
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* [[Pseudarthrose]], Gelenkkontrakturen
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Aktuelle Version vom 2. Mai 2016, 11:35 Uhr

nach dem irischen Chirurgen Edward Hallaran Benett (1837-1907)
Englisch: Bennett’s fracture

1 Definition

Die Bennett-Luxationsfraktur ist eine intraartikuläre basisnahe Schrägfraktur des Os metacarpale I mit Subluxation im Daumensattelgelenk nach proximal und radial.

2 Ätiologie

Der Mechanismus der Bennett-Fraktur ist zumeist eine axiale direkte oder indirekte Gewalteinwirkung auf den adduzierten Daumen, z. B. bei Sturz auf die Hand.

Durch den Zug des Musculus abductor pollicis longus wird der distale Frakturanteil nach proximal luxiert.

3 Einteilung

Die Bennett-Luxationsfraktur ist eine Mittelhandfraktur und eine Gelenkfraktur. Sie gehört zu den Os-metacarpale-I-Basisfrakturen, ist also am Daumensattelgelenk zwischen Os metacarpale I und Os trapezium lokalisiert.

4 Klinik

Im Bereich der Fraktur bestehen Druckschmerzhaftigkeit und eine Schwellung als Folge des ossären Blutaustrittes. Bei Bewegung kommt es ebenfalls zu Schmerzen. Palpatorisch lässt sich eine Instabilität und Deformierung des Daumengelenks feststellen, die auch sichtbar sein kann.

5 Diagnose

6 Therapie

Die Therapie der Bennett-Luxationsfraktur ist immer operativ. Es erfolgt eine Fixation des MCP I am MCP II durch 2 Spickdrähte oder eine kleine Zugschraube, bzw. Kirschnerdraht oder Miniplatte.

7 Nachbehandlung

Die Nachbehandlung erfolgt mit physiotherapeutischen Geräten, die das Greifen und die Daumenmuskulatur stärken. Ferner werden Therapiebälle verwendet, um das Greifverhalten zu stärken und einer Einsteifung des Gelenks vorzubeugen.

8 Komplikationen

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