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Beinödem: Unterschied zwischen den Versionen

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Nicht jedes Beinödem muss eine pathologische Ursache haben. Leichte Beinödeme sind zum Beispiel nach längerem Stehen physiologisch, da der [[hydrostatische Druck]] die Ödementstehung in den Unterschenkeln begünstigt.
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Nicht jedes Beinödem muss eine pathologische Ursache haben. Leichte Beinödeme sind zum Beispiel nach längerem Stehen physiologisch, da der [[hydrostatischer Druck|hydrostatische Druck]] die Ödementstehung in den Unterschenkeln begünstigt.
  
 
==Diagnostik==
 
==Diagnostik==

Version vom 26. Februar 2017, 12:38 Uhr

Synonym: Beinschwellung

1 Definition

Unter einem Beinödem versteht man eine Flüssigkeitsansammlung (Ödem) im Gewebe der unteren Extremität.

2 Ursachen

Beinödeme können verschiedene Ursachen haben, u.a.:

Nicht jedes Beinödem muss eine pathologische Ursache haben. Leichte Beinödeme sind zum Beispiel nach längerem Stehen physiologisch, da der hydrostatische Druck die Ödementstehung in den Unterschenkeln begünstigt.

3 Diagnostik

3.1 Klinische Untersuchung

Bei der klinischen Untersuchung sollte das Augenmerk auf folgenden Merkmalen liegen:

  • Einseitige oder beidseitige Schwellung? Einseitige Schwellungen sprechen für eine Abflussstörung, die von den Venen oder Lymphgefäßen ausgeht. Beidseitige bzw. symmetrische Schwellungen sprechen eher für eine systemische Ursache.
  • Eindrückbar oder nicht eindrückbar? Kardial oder renal bedingte Ödeme sind weich und eindrückbar. Nicht eindrückbare Schwellungen sieht man bei Lymphabflussstörungen oder beim Myxödem.
  • Farbe der Haut? Eine zyanotische Verfärbung der Haut spricht für eine venöse Abflussstörung (Phlebödem).

3.2 Apparative Diagnostik

Die weitere apparative Diagnostik richtet sich nach der Verdachtsdiagnose.

4 Therapie

Die Behandlung von Beinödemen ist abhängig von der auslösenden Ursache. Kardiogene und renale Ödeme sowie Eiweißmangelödeme werden meist mit Diuretika behandelt. Lymphödeme und Phlebödeme dagegen verlangen eine physikalische Therapie.

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Fachgebiete: Allgemeinmedizin

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