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Die Therapie gestaltet sich je nach Grunderkrankung und Ausprägung der Symptomatik unterschiedlich.
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Version vom 2. Mai 2016, 11:33 Uhr

Synonyme: Basiläre Invagination, Konvexobasie
Englisch: Basal impression, basal invagination

1 Definition

Als Basiläre Impression bezeichnet man eine Pathologie des kraniozervikalen Übergangs mit Impression des 2. Halswirbels (hauptsächlich Dens axis) in das Foramen magnum und somit dessen Verengung.

2 Ätiologie

Man unterscheidet angeborene und erworbene Ursachen.

2.1 Angeborene Ursachen

2.2 Erworbene Ursachen

3 Symtomatik

Eine basiläre Impression kann lange Zeit asymptomatisch verlaufen. Frühsymptome sind oft unspezifische Kopf-und Nackenschmerzen.

In fortgeschrittenen Stadien kann es durch Kompression der austretenden Hirnnerven, des Hirnstamms und der Blutversorgung zu einer Vielzahl an Symptomen kommen:

4 Diagnostik

Neben der klinischen Untersuchung (u. U. positives Lhermitte-Zeichen) und Anamnese steht vor allem die radiologische Bildgebung (Röntgen, CT, MRT) im Vordergrund.

In der seitlichen Röntgenaufnahme des kraniozervikalen Übergangs kann man eine basiläre Impression mittels McGregor-, Chamberlain- und McRae-Linie objektivieren.

5 Therapie

Die Therapie gestaltet sich je nach Grunderkrankung und Ausprägung der Symptomatik unterschiedlich. Bei einer Progredienz der Symptome mit Einklemmungserscheinungen ist jedoch eine dringende neurochirurgische Operation indiziert. Hierbei kann z. B. eine Stabilisierung der Gelenke oder eine Erweiterung des Foramen magnums durch Resektion der Squamae occipitalis erfolgen.

Diese Seite wurde zuletzt am 25. Mai 2016 um 22:09 Uhr bearbeitet.

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