Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Basenpaar

Version vom 23. Juni 2013, 11:07 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Watson-Crick-Basenpaare
Englisch: base pair

1 Definition

Als Basenpaar bezeichnet man die Bindung zwischen zwei Nukleotiden innerhalb einer Nukleinsäure. Dabei bindet immer ein Purin- mit einem Pyrimidinderivat. Man spricht auch von komplementären Basen. Sie werden, nach ihren Entdeckern James D. Watson und Francis Harry Compton Crick auch als Watson-Crick-Basenpaare bezeichnet.

2 Biochemie

Bei den in den Desoxyribonukleinsäure-Molekülen (DNA) vorkommenden Basen handelt es sich um die beiden Purinderivate Adenin und Guanin, sowie um die Pyrimidinderivate Cytosin und Thymin. In Ribonukleinsäure-Molekülen (RNA) kommt anstatt Thymin die Pyrimidinbase Uracil vor.

In einem Doppelstrang der Nukleinsäuren gehen stets Purinbasen Wasserstoffbrücken-Bindungen mit Pyrimidinen ein. Adenin geht zwei Bindungen mit Thymin (bzw. Uracil), Guanin geht drei Bindungen mit Cytosin ein. Es kann allerdings nur zu diesen Bindungen kommen, wenn die entsprechenden Moleküle in einer bestimmten tautomeren Form vorliegen. So müssen Adenin und Cytosin in der Aminoform, sowie Thymin und Guanin in der Ketoform vorliegen, damit sich die entsprechenden Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden können.

Die unterschiedliche Festigkeit der verschiedenen Basenpaarungen hat Auswirkung auf die Stabilität der DNA-Doppelhelix. So sind G-C-reiche Stränge auf Grund der festeren Bindung der drei Wasserstoffbrückenbindungen stabiler als A-T-reiche Stränge.

Durch die Komplementarität der Basen in den beiden Strängen eines DNA-Moleküls lässt sich die Aussage treffen, dass das Verhältnis aus Adenin zu Thymin (bzw. Uracil), sowie das aus Guanin zu Cytosin immer 1 sein muss (siehe: Chargaff-Regel).

Tags: ,

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Juni 2013 um 11:07 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

6 Wertungen (2.83 ø)

25.131 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: