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Basenpaar: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Basenpaar''' bezeichnet man die beiden sich im [[DNA]]-Doppelstrang gegenüberliegenden [[Base]]n, die sich durch [[Wasserstoffbrücke]]n gegenseitig anziehen und damit die [[Doppelhelix]] stablisieren. <BR>
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Als '''Basenpaar''' bezeichnet man die Bindung zwischen zwei [[Nukleotid]]en innerhalb einer [[Nukleinsäure]]. Dabei bindet immer ein [[Purin]]- mit einem [[Pyrimidin]]derivat. Man spricht auch von komplementären Basen. Sie werden, nach ihren Entdeckern ''James D. Watson'' und ''Francis Harry Compton Crick'' auch als '''Watson-Crick-Basenpaare''' bezeichnet.
Dabei paart sich [[Adenin]] üblicherweise mit [[Thymin]] (bei der Paarung von [[RNA]] mit [[Uracil]]) und [[Guanin]] mit [[Cytosin]]. Adenin und Thymin bzw. Uracil bilden dabei zwei Wasserstoffbrücken aus. Guanin bildet mit Cytosin drei Wasserstoffbrücken aus.
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Bei den in den [[Desoxyribonukleinsäure]]-Molekülen ([[DNA]]) vorkommenden [[Base]]n handelt es sich um die beiden Purinderivate [[Adenin]] und [[Guanin]], sowie um die Pyrimidinderivate [[Cytosin]] und [[Thymin]]. In [[Ribonukleinsäure]]-Molekülen ([[RNA]]) kommt anstatt Thymin die Pyrimidinbase Uracil vor.
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In einem [[Doppelstrang]] der Nukleinsäuren gehen stets Purinbasen [[Wasserstoffbrücken-Bindung]]en mit Pyrimidinen ein. Adenin geht zwei Bindungen mit Thymin (Bzw. Uracil), Guanin geht drei Bindungen mit Cytosin ein. Es kann allerdings nur zu diesen Bindungen kommen, wenn die entsprechenden Moleküle in einer bestimmten [[Tautomerie | tautomeren]] Form vorliegen. So müssen Adenin und Cytosin in der [[Aminogruppe | Aminoform]], sowie Thymin und Guanin in der [[Ketogruppe | Ketoform]] vorliegen, damit sich die entsprechenden Wasserstoffbrücken-Bindungen ausbilden können.  
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Die unterschiedliche Festigkeit der verschiedenen Basenpaarungen hat Auswirkung auf die Stabilität der DNA-Doppelhelix. So sind G-C reiche Stränge auf Grund der festeren Bindung der drei Wasserstoffbrücken-Bindungen stabiler als A-T reiche Stränge.
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Durch die Komplementarität der Basen in den beiden Strängen eines DNA-Moleküls, lässt sich die Aussage treffen, dass das Verhältnis aus Adenin zu Thymin (bzw. Uracil), sowie das aus Guanin zu Cytosin immer eins sein muss. (siehe [[Chargaff´sche Regeln]])
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Fachgebiet:Biochemie]]
 
[[Tag:Base]]
 
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[[Tag:DNA]]
 
[[Tag:DNA]]

Version vom 22. Juni 2013, 16:28 Uhr

Englisch: base pair

Synonym: Watson-Crick-Basenpaare

1 Definition

Als Basenpaar bezeichnet man die Bindung zwischen zwei Nukleotiden innerhalb einer Nukleinsäure. Dabei bindet immer ein Purin- mit einem Pyrimidinderivat. Man spricht auch von komplementären Basen. Sie werden, nach ihren Entdeckern James D. Watson und Francis Harry Compton Crick auch als Watson-Crick-Basenpaare bezeichnet.

2 Biochemie

Bei den in den Desoxyribonukleinsäure-Molekülen (DNA) vorkommenden Basen handelt es sich um die beiden Purinderivate Adenin und Guanin, sowie um die Pyrimidinderivate Cytosin und Thymin. In Ribonukleinsäure-Molekülen (RNA) kommt anstatt Thymin die Pyrimidinbase Uracil vor.

In einem Doppelstrang der Nukleinsäuren gehen stets Purinbasen Wasserstoffbrücken-Bindungen mit Pyrimidinen ein. Adenin geht zwei Bindungen mit Thymin (Bzw. Uracil), Guanin geht drei Bindungen mit Cytosin ein. Es kann allerdings nur zu diesen Bindungen kommen, wenn die entsprechenden Moleküle in einer bestimmten tautomeren Form vorliegen. So müssen Adenin und Cytosin in der Aminoform, sowie Thymin und Guanin in der Ketoform vorliegen, damit sich die entsprechenden Wasserstoffbrücken-Bindungen ausbilden können.

Die unterschiedliche Festigkeit der verschiedenen Basenpaarungen hat Auswirkung auf die Stabilität der DNA-Doppelhelix. So sind G-C reiche Stränge auf Grund der festeren Bindung der drei Wasserstoffbrücken-Bindungen stabiler als A-T reiche Stränge.

Durch die Komplementarität der Basen in den beiden Strängen eines DNA-Moleküls, lässt sich die Aussage treffen, dass das Verhältnis aus Adenin zu Thymin (bzw. Uracil), sowie das aus Guanin zu Cytosin immer eins sein muss. (siehe Chargaff´sche Regeln)

Tags: ,

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 22. Juni 2013 um 16:28 Uhr bearbeitet.

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