Bartter-Syndrom

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Englisch: Bartter syndrome

1 Definition

Das Bartter-Syndrom ist ein relativ seltenes renales Salzverlust-Syndrom, dem ein autosomal-rezessiv vererbter Defekt tubulärer Transportproteine zugrunde liegt.

2 Einteilung

Beim Bartter-Syndrom besteht ein genetischer Defekt der Transportproteine, welche die tubuläre Rückresorption von Ionen aus dem Tubuluslumen vermitteln. Je nachdem, welches Transportprotein betroffen ist, unterscheidet man verschiedene Typen:

Vom Bartter-Syndrom unterschieden wird das Gitelman-Syndrom.

Eine durch Diuretika- bzw. Laxantienabusus selbst herbeigeführte Angiotensin-Resistenz der Gefäße mit ähnlicher Klinik wird auch als Pseudo-Bartter-Syndrom bezeichnet und tritt z.B. bei Anorexia nervosa auf.

3 Epidemiologie

Die Erkrankung weist in verschiedenen ethnischen Gruppen eine unterschiedliche Inzidenz auf, die etwa zwischen 1: 100.000 und 1:2.000.000 liegt.

4 Symptome

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Bartter-Syndrom&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Bartter-Syndrom

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